Bautechnik/ Kommunaler Ingenieurbau


Neubau Bahnhof Hofgeismar, ÖV-Schnittstelle, P+R und B+R-Anlagen

Auftraggeber:
Magistrat der Stadt Hofgeismar

Projektdauer:
2013-2016

Die Stadt Hofgeismar plant gemeinsam mit dem Architekturbüro Fricke aus Hannover und den SIG-Hessen   Ingenieuren die endgültige Gestaltung aller Flächen zur Anlage des neuen   Bahnhofs in Hofgeismar.

Dazu war die ehemalige Tankstelle   mit Gebäude, der Überdachung und den unterirdischen Tanklagern sowie der Waage abzureißen und zu entsorgen. Die Planung und die Beprobung für das Schadstoffkataster wurden durch SIG-Hessen Ingenieure erarbeitet.

Die Planungsleistung der   SIG-Hessen Ingenieure begann mit der Massenermittlung für den Rückbau der  jetzigen befestigten Flächen inkl. Erstellung eines koordinierten Leitungsplans der bestehenden Leitungssysteme als Planungsgrundlage.

Die Konzeption erfolgte als Park   & Ride-, Park & Kiss- und Bike & Ride-Anlage. Die gesamte Fläche  wurde rasterförmig als Parkfläche und Buswendeschleife konzipiert. Die Bushaltestelle umfasst die erforderliche Länge zur unabhängigen Aufstellung   von zwei Bussen. 

Die Bepflanzung wurde ebenfalls   dem Raster der Parkplätze angepasst und wird durch ein Lichtstelen-system mit   entsprechender Ausleuchtung ergänzt.    

Die Maßnahme wird aus GVfG-Mitteln gefördert. Die Fertigstellung ist bis Mai 2015 zu gewährleisten, da die Flächen für den in 2015 stattfindenden Hessentag betriebsbereit benötigt werden.



Straßenerneuerung Loßbergstraße, Stadt Kassel

Auftraggeber: Straßenverkehrs Tiefbau Amt

Stadt Kassel

Projektdauer:
2012-2014

Die Loßbergstraße zwischen der Bruchstraße und der Teichstraße war auf einer Länge von

ca. 500 m im grundhaften Vollausbau zu erneuern. Der Verkehrsraum inkl. Nebenflächen wurde auf einer Breite von bis zu 30,75 m im Bestand aufgenommen und gemäß der vorliegenden Ausführungsplanung komplett erneuert. Die Loßbergstraße ist eine der meist befahrenen Straßen Kassels und dienst als Hauptverbindung in Nord-Süd-Richtung im Kasseler Westen.

Geplant und umgesetzt wurden die Anlage von Parkstreifen, Radfahrstreifen und Gehwegen. Zusätzlich war die Vorbereitung der Bepflanzung entlang der Trassierung vorzunehmen.

  In die Planung integriert waren insgesamt 8 Anschlussstraßen, u.a. die Kreuzungen  Zentgrafenstraße und Teichstraße (L3420). Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgte eingeschränkt unter fließendem Verkehr.

Die zu erbringende Ingenieurleistung wurde gemäß HOAI ab der Leistungsphase 8-9 inkl. der örtlicher Bauüberwachung durchgeführt.  

Im Großteil der Trassierung wurde der vorhandene Querschnitt der Fahrbahnen auf fast das doppelte verbreitert.

 

Straßenausbau Baumgartenstraße, Kassel

Auftraggeber:
Stadt Kassel

Projektdauer:
2007 - 2010







Die SIG-Hessen Ingenieure wurden von der Stadt Kassel, mit der Planung und der Bauleitung des Straßenausbaus der Baumgartenstraße von Wilhelmshöherweg bis Riedelstraße beauftragt. Geplant war die grundhafte Erneuerung des gesamten Oberbaus und eine Neuordnung der Verkehrsflächen. Die vorhandenen Fahrtstreifen und Gehwege wurden komplett rückgebaut und unter folgenden einzelnen Aspekten neu erstellt.

Erneuerung des Fahrbahnoberbaus und der vorhandenen Gehwege mit Gliederung der Funktion,
• Anpassung der Oberflächenentwässerung und Anschluss an die Kanalisation,
Anschlüsse an die einmündenden Knotenpunkte,
Integration einer Parkplatzfläche

Der Bau der Maßnahme wurde im Herbst 2008 begonnen und konnte zum Jahreswechsel 2009 auf 2010 fertig gestellt werden. Der Straßenausbau wurde in 4 Bauabschnitten auf einer Gesamtlänge von 1.400 m und Querschnittsbreiten von 6,60 m – 11,10 m durchgeführt, da der Anliegerverkehr aufrechterhalten werden musste. Die gesamte neu gestaltete Verkehrsfläche betrug 9.600 m².   

Erneuerung "Untere Bahnhofstrasse", Immenhausen

Auftraggeber:
Stadt Immenhausen

Projektdauer:
2008 - 2010















Die SIG-Hessen Ingenieure wurden vom Magistrat der Stadt Immenhausen beauftragt, die Ausführungsplanung und Bauleitung für die Wasserleitungs- und Kanalerneuerung in Immenhausen, „Untere Bahnhofstraße“, durchzuführen sowie die Planung des ruhenden und des fahrenden Verkehrs neu zu strukturieren. 

Straßenbau:
Die Erneuerung des Oberbaus wurde in Abschnitten mit Pflasterung der Straßen und Gehwege ausgeführt. Weitere Straßenbereiche wurden in Asphaltbauweise befestigt. Der Verkehrsraum incl. Nebenflächen wurde auf einer Länge von ca. 580 m, Breite von bis zu 8,00 m im Bestand aufgenommen und nach der Kanalerneuerung komplett im Vollausbau  erneuert. Geplant war die Anlage von Fahrstreifen mit Gehweg, Parkstreifen und Bordanlage. In die Planung wurden insgesamt 6 Knotenpunkten / Anschlussstraßen integriert .

Wasserleitungen:
Die Erneuerung der vorhandenen Wasserleitung in der Mittelstraße umfasste die Neuerstellung im Querschnitt DN 150 incl. Schieberkreuzen, Hausanschlüssen und Hydranten.

Kanal :
Die Entwässerungskanäle zwischen dem ZOB und der Grebensteinerstraße wurden auf einer Länge von ca. 350 m in DN300 – DN800 erneuert. Die Kanalerneuerung umfasste die Herstellung der Hausanschlüsse auf den neuen MW-Kanal DN 800 sowie in der Trasse des Altbestandes.

 

Retentsionsbecken Ochsenwiese, Immenhausen
 

Auftraggeber:
Stadt Immenhausen

Projektdauer:
2006 - 2009






Die SIG-Hessen Ingenieure wurden vom Magistrat der Stadt Immenhausen beauftragt, die Plangenehmigung für die Erstellung eines Retentionsraumes zu planen, die Genehmigung zu erzielen und die Ausführung zu planen und zu überwachen.

Anlass der Planung der Stadt Immenhausen war die periodische Überlastung des bestehenden Regenwasserkanals DN 900 SB in der Ostenbeckstraße der Stadt Immenhausen. Bei sehr starken Regenereignissen wurden die Niederschläge über Wegeseitengräben (ohne Trockenwetterabfluss) aus dem Außeneinzugsgebiet dem Einlaufbauwerk zugeführt und überlasten die anschließenden Haltungen (DN 900) zeitweise.

Das Planungsgebiet befindet sich südlich der Kernstadt bzw. am Südrand eines zum Philippstift gehörigen Waldbestandes auf einer Wiesenfläche „Ochsenwiese“.

Für die Regenwasserrückhaltung wurde im Plangebiet eine Fläche von rd. 9.000 m² zur Verfügung gestellt. Die geplante Dammausbildung hat Neigungen von 1:2 bzw. 1:3, eine Dammkronenhöhe von rd. 3,5 m über Beckensohle sowie eine Kronenbreite von ca. 2,50 m.

Der Abfluss aus dem Becken erfolgt über eine Drossel als Hydro-Slide in einem Stahlbetonbauwerk. Dies entspricht der Dimensionierung zum anschließenden Wegeseitengraben mit einem Ableitvermögen von rd. 1.500 l/s.

 

Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes Stadt Hofgeismar, ST Hümme

Auftraggeber:
Stadt Hofgeismar

Projektdauer:
2006 - 2009














Die SIG-Hessen Ingenieure wurden von der Stadt Hofgeismar beauftragt, die Planung der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes im ST Hümme zu erarbeiten. Die Aufgabenstellung umfasste die Erstellung einer Buswendeschleife mit Busaufstellbereich und Anlage von Park-Ride-Parkplätzen bzw. Kiss-and-Ride-Stellplätzen.

Die Erstellung einer zeitgerechten Park-and-Ride-Anlage und einer funktionalen Bushaltestelle mit Wendemöglichkeit einschließlich der notwendigen Nebenanlagen, der Begrünung und der Ausstattung, sollten die Akzeptanz und die Nutzerfreundlichkeit und damit die Fahrgastzahlen erheblich steigern. Die Nutzung des angrenzenden unmittelbar vorbeiführenden Diemel-Radweges wurde durch die Neuanlage des Bahnhofvorplatzes mit Errichtung weiterer Parkmöglichkeiten erheblich gestärkt. Der Standort Hümme dient vielen Touristen als Startpunkt für den Radsport Richtung Warburg und Karlshafen.

Die funktionale und optische Gliederung des Platzes in Fahrspuren und Stellplätzen erfolgte durch eine entsprechende Materialauswahl der Oberflächengestaltung und Bepflanzung. Der Bahnhofsvorplatz wurde zusätzlich durch Bäume überstellt. Für mobilitätseingeschränkte Personen wurden 2 Behindertenstellplätze im Nord-West-Bereich hinter dem Bahnhofsgebäude geplant, hier ist eine behindertengerechte direkte Erreichbarkeit des Bahnsteiges gewährleistet wurden. Die ursprünglich nicht vorhandene klare Gliederung von Straßenraum und Vorplatz wurde nun durch die Buswendeschleife mit bepflanzter Mittelinsel bzw. eines Pflasterbandes zur Abgrenzung des eigentlichen Straßenraums erzeugt.


 

Straßenerneuerung Sandershäuser Straße, Kassel

Auftraggeber:
Stadt Kassel

Projektdauer:
2006 - 2008


Die SIG-Hessen Ingenieure wurden von dem Straßenverkehrsamt der Stadt Kassel mit der Bearbeitung der Straßenerneuerung Sandershäuser Straße im Stadtgebiet beauftragt. Die Bearbeitung umfaßte die Erstellung der Ausschreibung, die Oberbauleitung und die örtliche Bauüberwachung.

Dabei wurde die Querverbindung (Sandershäuser Straße) zwischen der Leipzigerstraße (B7) und der Dresdener Straße auf einer Länge von ca. 1,2 km im grundhaften Vollausbau bzw. in Teilbereichen im Hocheinbau erneuert. Der Verkehrsraum inkl. Nebenflächen wurde auf einer Breite von bis zu 20,50 m im Bestand aufgenommen und gemäß der vorliegenden Ausführungsplanung komplett erneuert.
 

Gebaut wurden Parkstreifen, Radfahrstreifen, Pflanzinseln und Gehwege. Zusätzlich wurden Bus-Kaps in Betonbauweise eingerichtet sowie die geplante Bepflanzung entlang der Trassierung vorzunehmen. In die Planung zu integrieren waren insgesamt 8 Knotenpunkte / Anschlussstraßen. Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgte eingeschränkt unter fließenden Verkehr.