Geologie und Hydrogeologie 

Hochwasserschutz Volkmarsen, ST Ehringen
 

Auftraggeber:
Hess. Wasserverband Diemel

Ausführungszeitraum:
2004/ 2006 bis 2008

Zum Schutz vor Hochwasserereignissen plante der Hessische Wasserverband Diemel die Errichtung eines Hochwasserschutzdammes mit ca. 48.000 m³ Schüttvolumen im Bereich Volkmarsen, Stadtteil Ehringen. Die SIG-HESSEN INGENIEURE wurden damit beauftragt, die geotechnischen Arbeiten durchzuführen.

Tektonisch ist das Gebiet stark beansprucht und von mehreren Störungen durchzogen, was einen Materialwechsel auf engem Raum und eine starke Klüftigkeit und damit Wasserwegsamkeit des Gesteins bedingt.

Hochwasserschutz "Schardeich", Wetzlar
 

Auftraggeber:
Buderus Edelstahl GmbH, Wetzlar

Ausführungszeitraum:
2007 bis 2008



Die SIG-HESSEN INGENIEURE wurden durch die Buderus Edelstahl GmbH mit der Geotechnischen Vorerkundung, hydraulischen Untersuchungen, Standsicherheitsberechnungen und der Ausführungsplanung zu der vorgesehenen Baumaßnahme Hochwasserschutzdamm Dillfeld  „Schardeich“ für ein HQ 100 beauftragt.
Hintergrund zu der geplanten Maßnahme ist die durch die Buderus Edelstahl im Vorgriff auf die Gesamtmaßnahme Hochwasserschutz Dillfeld geplante Erstellung des ca. 285 m langen und i.m. etwa 1,5 m hohen Hochwasserschutzes „Schardeich“ auf dem Werksgelände der Buderus Edelstahl. Der Hochwasserschutz ist  ein Teil des Gesamtkonzeptes „Hochwasserschutz Dillfeld“ und liegt im Verantwortungs-bereich der Buderus Edelstahl.
Die grundsätzliche Eignung des Systems wurde nach einer Variantenbetrachtung für einen Damm mit Schmalwanddichtung, mit Bodenaustausch und einer Spundwand, unter den durch die SIG-HESSEN INGENIEURE festgestellten geologischen und hydrologischen Bedingungen durch eine hydrologische Simulation im Auftrag der SIG-HESSEN an der TU-Clausthal überprüft. Fazit dieser Simulation ist, dass bei der Ausführung einer Untergrundabdichtung bis komplett über den aufgefüllten Horizont nach Kompletteinstau eine Sicherheit von 2 Tagen gegen Unterströmung gegeben ist.

 

Hochwasserschutz "An der Lumda"

Auftraggeber:
Firma Bodenia GmbH

Ausführungszeitraum:
2001 bis 2002 

Die SIG-Hessen Ingenieure wurden durch die bauausführende Fa. Bodenia GmbH, Borken, mit der geotechnischen Prüfung und Beratung bei der Herstellung der Hochwasserrückhaltebecken an der Lumda, „Hammerlochbrücke“ und „Am Weidwiesengraben“, im Zuge der Baumaßnahme Hochwasserschutz an der Lumda – Los 1 – Reaktivierung von Retentionsräumen an Lumda und Weidwiesengraben, Renaturierung des Weidwiesengrabens, beauftragt. Bauherr der Maßnahme war der Wasserverband Lumdatal. Durch die SIG-Hessen Ingenieure wurden baubegleitend in 2001/2002 Einbaukontrollen und Laboruntersuchungen zur Bestimmung der bodenmechanischen Eigenschaften des Dammbaumaterials durchgeführt. Insgesamt wurde ca. 7.500 m³ Bodenmaterial eingebaut. Ungestört entnommenen Proben wurden im Labor auf die Einbauparameter Dichte und Wassergehalt sowie auf die Wasserdurchlässigkeit untersucht. Gestörte Materialproben dienten zur Bestimmung der Proctordichte, der Kornverteilung und zur Überprüfung des Reibungswinkels durch direkte Scherversuche. Aufgrund der Witterungseinflüsse musste bereichsweise Material aufgekalkt werden. Die notwendigen Zugabenmengen wurden im Abgleich mit den Anforderungen an das Dammbaumaterial und den bodenmechanischen Eigenschaften ermittelt. Die Maßnahme konnte nach der witterungsbedingten Winterpause, in 2002 fertig gestellt werden.

 

Standsicherheitsberechnung

Windkraftanlage, Massenhausen

Auftraggeber:
Juwi Wind GmbH

Ausführungszeitraum:
2010

Die SIG-HESSEN INGENIEURE wurden durch die Juwi Wind GmbH beauftragt, eine Baugrunduntersuchung  am geplanten Standort zweier Windkraftanlagen in Bad Arolsen, Ortsteil Massenhausen durchzuführen. Zielsetzung war, die Erkundung der Baugrundverhältnisse sowie eine abzugebende Gründungsempfehlung durchzuführen.