Sport- und Freizeitanlagen

Sportanlage Rüsselsheim

Auftraggeber:
Magistrat der Stadt Rüsselsheim

Projektdauer:
2013-2015

Auf dem Standort des ehemaligen Stadionbades in Rüsselsheim ist der Bau einer modernen Sportanlage geplant. Auf einer Gesamtfläche von 30.000 m2 entstehen zwei Kunstrasengroßfelder sowie ein neues Funktions- und Vereinsgebäude mit Gastronomie.

Die Kunstrasenfelder liegen auf unterschiedlichen Höhenniveaus, wodurch die Gesamtanlage in sich gegliedert wird, aber auch den Anforderungen an die Fläche als Retentionsraum Rechnung getragen wird.
Treppenanlagen, Platz- und Wegeflächen erschließen und gliedern die Fläche und bieten Raum für Vereinsaktivitäten. Trainingsbeleuchtungsanlagen, Ballfangzäune und Beregnung vervollständigen die Sportfunktionsflächen.

Riedstation Bergen-Enkheim, Frankfurt am Main

Auftraggeber:
Magistrat der Stadt Frankfurt am Main

Projektdauer:
2012-2015

Der Magistrat der Stadt Frankfurt, vertreten durch das Sportamt, beabsichtigt die Sportanlage „Riedstadion" in Bergen-Enkheim von Grund auf zu sanieren, da die Anlage nicht mehr den sportfunktionalen Anforderungen entspricht.

Die Anlage besteht aus einer Kampfbahn mit Tennenbelag und innenliegendem Naturrasenspielfeld und einem weiteren Tennenspielfeld. Die Maßnahme soll ab Ende März 2014 realisiert werden. Die Bauzeit wird auf ca. 7 Monate geschätzt.
Vorgesehen ist ein Kunststoffrasen mit Quarzsand – Gummi – Verfüllung auf der Fläche des Tennenspielfeldes und zwei „Minifelder" mit Quarzsand verfülltem Kunststoffrasen auf dem erhöht liegenden Tribünenbereich zwischen Tennenfeld und Kampfbahn. Das Großfeld ist mit geplanten Bruttoabmessungen von 104 x 69 m auf annähernd Nord – Süd – Achse geplant. Die netto Spielfeldfläche beträgt 99 x 65 m. Quer liegend werden zwei Jugendfelder mit Größen von 60 x 40m liniert. Die künftige Kampfbahn liegt mit ihren Abmessungen annähernd lagegerecht zur jetzigen und wird in der Höhe angepasst. Sie wird mit einer wettkampftauglichen Kunststofflaufbahn als Kampfbahn Typ B, mit 6 Bahnen, ausgebaut. Die Sprintstrecke an der Westseite wird von derzeit 7 Bahnen auf 8 Bahnen erweitert. Die Aufbauten erfolgen nach den Vorgaben der DIN 18 035 und der DLV-Wettkampfbestimmungen. Das innenliegende Naturrasenspielfeld wird wieder hergestellt und mit einem neuen Aufbau inklusive Rollrasen versehen.

Sportanlage Sandhöfer Wiesen 

Auftraggeber:
Stadt Frankfurt am Main

Projektdauer:
2011-2013

Der Magistrat der Stadt Frankfurt, vertreten durch das Sportamt, beabsichtigte im Jahr 2011/2012 die Sportanlage „Sandhöfer Wiesen“ von Grund auf zu sanieren/modernisieren.Die Gesamtgröße der Sportanlage beträgt ca. 51.000 m².

Die Gesamtanlage bestand aus zwei mittig liegenden Tennengrossfeldern und einem östlich anschließenden Naturrasengroßfeld. Westlich waren 4 Tennisfelder als Tennen-Hartplätze vorhanden. Der Tennenbelag der Anlage wurde durch intensive Nutzung verschlissen und entsprach nicht mehr den sportfunktionalen Anforderungen der Nutzer/ Vereine.

Die Sanierungsleistung bestand aus dem Bau eines Kunststoffrasengroßfeldes mit zwei quer liegenden Jugendfeldern, eines Kunststoffrasenkleinspielfeldes und zweier „Minifelder“.Die Abmessungen des Großfeldes betragen brutto 108,00 m x 68,00 m, die des Kleinspielfeldes 30 x 50 m und die der „Minifelder“ 20,00 m x 13,00 m. Alle Felder wurden mit einem Kunststoffrasen erstellt.

Die Sportanlage wurde durch die Sanierung wettkampftauglicher Spielfelder für Senioren – und Juniorenmannschaften erhalten und erlaubt durch die Erstellung als Kunststoffrasenplätze eine höhere Nutzungsintensität für eine bessere Gesamtausnutzung der Sportanlage.

Sportanlage Riedberg, Frankfurt am Main

Auftraggeber:
HA Hessen Agentur GmbH

Projektdauer:
2009-2012


Leistungsart:
Baugrunduntersuchung,
Planung,
Ausschreibung,
Bauleitung

Bearbeitung:
in Zusammenarbeit mit
Baufrösche Kassel
und

PLF, Kassel

Die „ARGE Sportanlage Riedberg" wurde von der HA Hessen - Agentur mit der Neuplanung einer Sportanlage im Quartier Altkönigblick im Norden des Stadtteils Riedberg beauftragt. Mehr als 40.300 m² standen zur Planung frei. Die Sportanlage ist in drei Terrassen angelegt worden, was für einen ganz eigenen Charakter sorgen soll. Hierzu wurden ca. 22.000 m³ Boden bewegt. Städtebaulich gliedert sich die Sportanlage hervorragend in das Gesamtgefüge auf dem Riedberg ein. Schwerpunktmäßig beeinflusst der Fußball die Sportanlage. Die besonderen Anforderungen zur barrierefreien Ausführung wurden dabei stark berücksichtigt.

Folgende Maßnahmen werden durchgeführt:

Erdarbeiten zur Geländeprofilierung, ca. 22.000 m³
Sichtschutzwall, ca. 8.900 m³
Planung Lärmschutzwand
• Zwei Großspielfelder (ein Kunststoffrasen, ein Naturrasen)
• Zwei Trainingsnebenfelder in Naturrasen
• Eine Soccerarena mit Kunststoffrasen
• Zwei Trainingsfelder für Trendsportarten mit Kunststoffbelag
• Ein Beachvolleyballfeld
• Eine Boulebahn
• Eine ca. 650 m lange Finnenlaufbahn
Zaunbau
Trainingsbeleuchtungsanlagen
Koordination UA, DB-Netz mit Hochbauamt
Wegebau, ca. 3.500 m²
Entwässerungsplanung
Stauraumkanal, DN 1800, ca. 73 m
Vegetationsausstattung
• Ein Vereins- und Funktionsgebäude
• Parkplatz mit ca. 80 PKW- und 3 Busstellplätzen

Marschwegstadion, Oldenburg

Auftraggeber:
Stadt Oldenburg

Projektdauer:
2009-2012

Leistungsart:
Vorplanung,
Baugrunduntersuchung,
Planung,
Ausschreibung,
Bauleitung

Die SIG-HESSEN INGENIEURE wurden von der Stadt Oldenburg mit der Vorplanung zur Baugrundstabilisierung und der Sanierung der Laufbahn im Marschwegstadion beauftragt. Auf dieser Grundlage erfolgte die konkrete Planung für die bauliche Umsetzung. Die Sportanlage ist Anfang der 80 er Jahre als Wettkampftyp A mit einer 8-bahnigen Kunststofflaufbahn ausgebaut worden. Die Laufbahn zeigte stellenweise Setzungsschäden auf, wodurch Bahnen nicht mehr nutzbar waren. Bei der Laufbahnerneuerung wurde die Anordnung der Funktionsfläche nach den Wettkampfbedingungen (IWB) des DLV und der IAAF vorgesehen, eine Weitsprunganlage wird seitlich im Rasenspielfeld integriert. Das Rasenspielfeld wird wie im Bestand erhalten, jedoch zusätzlich mit einer Beregnungsanlage ausgestattet. Zu dem war die Regenwasserableitung der gesamten Anlage zu erneuern und mit einem Rückhaltesystem von ca. 230 m³ vor dem Vorfluter zu ergänzen.

Während der Bauphase wurde das Stadion zwischenzeitlich für die Austragung des DFB-Pokalspiels zwischen dem VfB Oldenburg und den Hamburger SV hergerichtet.

Modernisierung der Hauer-Sportanlagen Korbach

Auftraggeber:
Magistrat der Stadt Korbach

Projektdauer
:
2009 - 2011

Leistungsart:
Baugrunderkundung, schalltechnische Untersuchung,
Entwicklungskonzeption,
Planung,
Ausschreibung,
Bauleitung

Die Kreisstadt Korbach beabsichtigte das Hauer-Stadion in zwei Bauabschnitten von Grund auf zu sanieren. Die zukünftige Entwicklung des Sportgeländes soll neben dem Vereins- und Schulsport auch dem demographischen Wandel der Bevölkerung Rechnung tragen. Die bauliche Umsetzung soll in zwei Bauabschnitten erfolgen.

Im 1. Bauabschnitt wurde die Trainingsnebenfläche umgebaut in:
• Ein Kunstrasengroßfeld mit Trainingsbeleuchtungsanlage
• Ein Naturrasentrainingsfeld mit integrierter Beregnungsanlage und Trainingsbeleuchtung
• Eine Finnenlaufbahn ca. 500 m Länge

Geplante Maßnahmen im 2. Bauabschnitt:
• Sanierung der Leichtathletikanlagen, Typ C, in Kunststoffbauweise
• Sanierung des innenliegenden Naturrasenfeldes
• Seil- und Klettergarten – Generationenspielplatz
• Ein Kunststoffmultifeld

Nordstadtstadion Kassel

Auftraggeber:
Stadt Kassel, Umwelt- und Gartenamt

Projektdauer:
2003 - 2009

Leistungsart:
Freiflächenplanung,
Fachgutachten Lärm
nach 18. BimschV,
Planung technischer Ausrüstung, Ausschreibung, Bauleitung

Bearbeitung:
in Zusammenarbeit mit PLF-Kassel

Im Rahmen des Förderungsprogramms Urban II zur Förderung der Integration ausländischer Mitbürger wurde das Stadion grundhaft erneuert und erweitert.

Die Umsetzung des Projektes erforderte einen Rückbau der gesamten Sport- und Funktionseinrichtung, den Rückbau einer ca. 5 m hohen Geländeböschung an der Längsseite des gesamten Areals mit einem Volumen von ca. 15.000 m³ und einer Geländeabfangung bis zu 5 m hohen Böschungen.

Die Erneuerung umfasste folgende Maßnahmen:
• Drei Fußballgroßfelder (zwei Kunstrasenfelder, ein Naturrasenfeld)
• Zuschaueranlagen und betriebstechnische Einrichtungen
• Ein Umkleidegebäude (nicht Gegenstand unserer Planung)
• Automatische Beregnungsanlagen und Trainingsbeleuchtungsanlagen an den Kunstrasenflächen
• Zuschauertribüne am Rasenspielfeld
• 110 m Kunststofflaufbahn mit angesetzter doppelter Weitsprunganlage
• Ein Kleinspielfeld mit Asphaltbefestigung für Inlinehockey-Turniere
• Eine ca. 650 m Finnenlaufbahn mit Waldbodencharakter
• Eine Multifunktionsfläche auf wassergebundener Decke

Sportzentrum Göttingen

Auftraggeber:
Göttinger Sport- und Freizeit GmbH & Co.KG

Projektdauer:
2005 - 2008

Leistungsart:
Sanierungsplanung, Ausschreibung, Bauleitung

Bearbeitung:
in Zusammenarbeit mit
PLF-Kassel

Das Göttinger Sportzentrum hat eine bedeutende Funktion für freie und vereinsgebundene Nutzung und deren Sport- und Freizeitaktivitäten innerhalb der städtischen Erholungslandschaft „Leineaue".

Hinsichtlich zukünftiger Nutzungen sowohl durch den Sportbetrieb, als auch für kulturelle Großveranstaltungen galt es, Teilbereiche der Sportanlage baulich zu sanieren und zu optimieren.

Das Jahnstadion war zudem Trainingslager der mexikanischen Fußballnationalmannschaft zur WM 2006.

Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt:

• Neuanlage eines PKW- und Busparkplatzes mit 250 bzw.
• 8 Stellplätzen
• Anpassung des Naturrasenspielfeldes Nord
• Neubau des Kleinspielfeldes Nord mit Kunstrasenbelag
• Modernisierung des C – Platzes mit Kunstrasen
• Baugrundstabilisierung zur Laufbahnsanierung

Skateranlage "Snake-Run", Stadt Hofgeismar
 

Auftraggeber:
Magistrat der Stadt Hofgeismar

Projektdauer:
2000

Leistungsart:
Planung,
Ausschreibung, Bauleitung

Die Stadt Hofgeismar beschloss auf Initiative von Jugendlichen im Jahr 2000 zur Förderung der Jugendarbeit eine Skater-Anlage zu erstellen, die nicht den konventionellen, bisherigen Anlagentypen als oberirdische Aufbaumodule entsprach, sondern als einzige in Hessen als dreidimensional gewundene Betonrinne ausgeführt wird.

Die Stadt entschied sich, eine im Erdreich eingebundene, etwa 35 m lange und im Durchmesser ca. 6 m breite Betonrinne als Ortbetonschale mit einem durchlaufenden Gefälle planen und durch ein Spezialbetonfachunternehmen in Ortbetontechnik, ohne Fugenausbildung, statisch selbsttragend, auszuführen zu lassen.

Die Außenanlage wurde mit Wegen und Sitzangeboten ergänzt.

Die planerische Darstellung als übergangslose Radien zur Befahrbarkeit musste vor Ort durch entsprechende Vermessungen sichergestellt werden. Die positive Annahme der Einrichtung durch die „Rollbrettfahrer" bescheinigt eine gelungene Ausführung.