Deponiebau


Kreisabfalldeponie Meiningen, Basisabdichtung Felder 5 + 6

Auftraggeber:
Kreiswerke Schmalkalden-Meiningen

Projektdauer:
2013-2015

Bauzeit:
2014-2015

Die Kreiswerke Schmalkalden-Meiningen planen auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses den Ausbau der Deponie der Deponieklasse 2 in den Feldern 5 und 6 als Basisabdichtung.

Der Standort der Deponie liegt südlich der Stadt Meiningen. Die Deponiebasisabdichtung wurde bis zur Feldgrenze 4 in zwei Bauabschnitten mit einer kombinierten Basisabdichtung gemäß dem zum Zeitpunkt der Errichtung gültigen Stand der Technik versehen.

Die Erweiterungsfläche für den Ausbau der Felder 5 und 6 beträgt 23.660 m². Die Anforderungen an die Erstellung des Dichtungssystems sind gegeben durch die DepV, sowie durch die „Bundeseinheitlichen Qualitätsstandards“BQS der LAGA Ad-hoc-AG Deponietechnik. Der Aufbau des Abdichtungssystems ist gemäß DepV Anhang 1, „Anforderungen an den  Standort, die geologische Barriere, Basis- und Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien der Klasse 0, I, II und III“, für die vorgesehene Deponieklasse DK-2 angepasst. Die Erweiterungsbereiche der Felder 5 und 6 weisen keine geologische Barriere in der nach DepV/BQS geforderten Güte auf. Daher sind technische Maßnahmen zur Herstellung einer geotechnischen Barriere gemäß DepV, Anhang 1 vorzusehen. Die geotechnische Barriere ist für Deponieklasse II mehrlagig, in einer Stärke von mindestens 1,0 m und mit einem Durchlässigkeitsbeiwert des verdichteten Materials von kf < 1*10-9 m/s herzustellen (DepV Anhang 1 Tab.1) Der Aufbau des Dichtungssystems wird nach den DepV-Vorgaben als Kombinationsabdichtung hergestellt.

Deponie Dransfeld-Basisabdichtung Polder 3

Auftraggeber:
Landkreis Göttingen



Projektdauer:
2012-2013

Die Entsorgungsanlage Dransfeld liegt nordwestlich der Stadt Dransfeld.

Die Deponie der Klasse 1 ist gemäß der Genehmigung mit einer Basisabdichtung zum Schutz des Grundwassers zu versehen. Die Basisabdichtung wird abschnittsweise hergestellt, so wird nunmehr auf Grundlage der Planfeststellung in den genehmigten Grenzen der Deponie, der Polder 3 mit einer Basisabdichtung hergestellt.

Die Basisabdichtung wird hinsichtlich:
- der Material- und Systemanforderungen,
- der Eignungsprüfungen,
- der Herstellung sowie
- der Prüfung und Überwachung
gemäß den Festlegungen der BQS 1-0, BQS 2-0 und Mitgeltende hergestellt.


Deponie Dortmund Nordost, Basisabdichtung Baulos 15.4

Auftraggeber:
EDG, Entsorgung Dortmund GmbH



Projektdauer:
2011-2013

Die Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) lässt ein Teilfeld des Anorganikbereiches mit einem Basisabdichtungssystem ausbauen. Der Bau des Basisabdichtungssystems mit einer Gesamtflächengröße von ca. 24.000 m² wird von 2011 - 2012 erstellt und an das Baufeld 15.3 angeschlossen.

Im Baufeld wird auf einer herzustellenden technischen Barriere ein Kombinationsdichtungssystem bestehend aus einer mineralischen Abdichtung und einer Kunststoffdichtungsbahn als dichtende Elemente eingebaut.

Die darauf aufzubauende Schutzschicht und Entwässerungsschicht besteht aus:

- Sandmatten
- mineralische Entwässerungsschicht d = 0,5 m

Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 2013.

 Abfallwirtschafts- und Energiezentrum Kalbach, Umladehalle

Auftraggeber:
Landkreis Fulda


Projektdauer:
2011-2012

Der Landkreis Fulda betreibt derzeit eine Umladung von Gewerbe- und Hausmüll auf der Deponiefläche des Abfallwirtschafts- und Energiezentrum Kalbach. Diese Fläche liegt oberhalb der Deponiefläche und ist eine Freianlage. Für die dauerhaft einzurichtende Umladung von Haus- und Gewerbeabfällen ist nunmehr geplant, eine Umladehalle im östlichen Randbereich der Deponie zu erstellen. Die Baumaßnahme wurde Ende 2011 begonnen.

Die Umladehalle ist für die Annahme, Sortierung, partielle Zwischenlagerung und Verladung von Haus- und Gewerbeabfällen sowie untergeordnet auch Altholz zu erstellen. Die auszuführenden Ingenieurleistungen beziehen sich gem. HOAI für die:

- Planung der Umladehalle und die Planung der Verkehrsanlagen und Freiflächen

sowie die

- Erstellung eines Antrages nach Bundesimmissionsschutzgesetz für die nach 4. BImschG zu genehmigende Anlage. Die Erarbeitung des BImschG-Antrages sowie die Verfahrensbegleitung erfolgen unter Einbeziehung der Fachplanungen Gebäude- und Verkehrsanlagen.

Deponie Dransfeld-Oberflächenabdichtung 1.BA

Auftraggeber:
Landkreis Göttingen

Ausführungszeitraum:
2010-2011

Die Oberflächenabdichtung wird auf der EAD im 1.BA auf ca. 2 ha aus einer Kunststoffdichtungsbahn (BAM) mit Drainmatte aufgebaut. Daneben wird eine Teilfläche als Funktionsfläche der Kompostanlage angebaut. Diese enthält eine Oberflächenabdichtung aus Asphalt, um die Befahrbarkeit zu gewährleisten. Der Dichtungsasphalt wird unter Dichtungsaspekten ausgewählt und eingebaut. Die Bauausführung ist mit einer Fertigstellung in 2011 vorgesehen.

 

 

Kreisabfalldeponie Kalbach - Sanierung der Sickerwasserleitungen
 

Auftraggeber:
Landkreis Fulda

Ausführungszeitraum:
2005 - 2006

Die auf der Kreisabfalldeponie Kalbach des Landkreises Fulda durchgeführte Sanierung der Deponiesickerwasserleitung ist erfolgreich abgeschlossen.
Die Berststrecke von ca. 160 m in der Haltung Dc und ca. 140 m in Haltung Dd beinhaltete neben Radien auf der gesamten Strecke auch Gefällestrecken bis 1:2 geneigt und war mit mehr als 40 Edelstahlhülsen und Partlinern besetzt. Die Rohrerneuerung der alten Stz-Leitung DN 200 mit einer PEHD DA 280 SDR 7,4, zeigte die Möglichkeit des Berstens von Edelstahlhülsen bzw. Partliner durch die von der Fa. BHG Brechtel GmbH angewendete Technik. Neben dem Berstlining in der Sohlleitung wurde die Böschungsleitung Dc mit Neigungen ebenfalls bis 1:2 mit einem Schlauchliner saniert. Dieser ECR-Glas-Schlauchliner verbindet den Bereich der Berstlining-Sanierung mit dem Revisionsschacht SS4.

 

Deponie "Am Breitenberg", Weidenhausen

Auftraggeber:
Werra-Meißner-Kreis; Eschwege

Ausführungszeitraum:
2002 - 2005

Die Deponie "Am Breitenberg" des Werra-Meißner-Kreises ist eine Abfallentsorgungsanlage für Hausmüll, Deponieklasse 2. Die Genehmigungsplanung sah den Ausbau der Deponie in 5 Deponieabschnitten auf einer Gesamtfläche von ca. 20 ha vor. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben nach TASi, Deponieverordnung sowie Ablagerungsverordnung wurde eine Einlagerung von unvorbehandeltem Hausmüll zum 30.05.2005 eingestellt. Die Deponie wurde derzeit in den Erweiterungsabschnitten I und II mit Altteilüberlagerung auf einer Gesamtfläche von ca. 6 ha bewirtschaftet. Im Rahmen des Planungsauftrages wurden die erforderlichen Ablagerungsvolumina bis zum Jahr 2005 festgestellt und die Deponiekubatur so beplant, dass ein Deponieabschluss anschließend unverzüglich ohne Müllumlagerungen durchgeführt werden konnte. Für die Beplanung wurden die Abfallwirtschaftsdaten des Landkreises zugrunde gelegt und eine Deponiekubatur für den aktiven Bereich geplant, um die bis Mitte 2005 anzuliefernden Abfälle sicher aufnehmen zu können.

Eine weitere Volumenreserve zur Aufnahme von z. B. Ausfallreserven oder auch abzulagernder belasteter Böden wurde in der Größenordnung von 25.000 m³ vorgesehen. Die Deponie wurde im weiteren durch eine Umlagerung von bereits lagernden Böden sowie Annahme von Aushubmassen aus dem Autobahnbau A44, in einer Größenordnung bis 800.000 m³, an das umgebende Landschaftsbild angepaßt

 

Deponie Wabern

Auftraggeber:
Deponiezweckverband Schwalm-Eder-Kreis
und Landkreis Marburg-Biedenkopf (DZV)

Ausführungszeitraum:
2004 - 2005

Die Deponie Wabern Oppermann Nordwest ist im Deponieabschnitt DA1 / TA 1 + 2 sowie DA 2 / TA 3 mit einer Kombinationsbasisabdichtung ausgebaut wurden. Im Jahr 2005 soll die Erweiterung im Ausbaufeld DA 2 / TA 4 ebenfalls mit einer Basisabdichtung erfolgt sein. Dazu wurde das Basisabdichtungssystem an die Anforderungen der DepV angepasst.Die Ausführungsplanung des TA 4 wurde auf Grundlage der vorliegenden Planfeststellung für den DA 2 erarbeitet und anhand der durchgeführten Änderungsplanung für die Verfüllung in seiner Ausdehnung angepasst. Der TA 4 wurde auf einer Flächengröße von ca. 1,6 ha errichtet und umfaßt ca. 6.500 m² Böschungsabdichtung in der Nordböschung sowie ca. 9.500 m² Basisabdichtung in der Sohle. Die technischen Grundlagen für den Aufbau der Basisabdichtung entsprechen denen der DepV. Am westlichen Abschluss des TA 4 wurde ein Randdamm errichtet. Dabei wurde berücksichtigt, dass dieser Randdamm voraussichtlich der Abschlussdamm der eigentlichen Ablagerungsfläche der Deponie Wabern sein wird. Entsprechende technische Anpassungen in der Ausdehnung und Konstruktion wurden in die Planung integriert, insbesondere die Sickerwasserableitung. Die Ausführungsplanung der Abdichtung des TA 4 wurde in 2004 durchgeführt, um zum Jahreswechsel 2004 / 2005 die Ausschreibung der Maßnahme mit der anschließenden Ausführung durchführen zu können. Die Ausführung erfolgt von Juni bis September 2005 durch die Firma Hermanns HTI Bau, Kassel.

 

Deponie Dransfeld

Auftraggeber:
Landkreis Göttingen

Ausführungszeitraum:
2003 - 2004

Die Entsorgungsanlage Dransfeld  wurde im 1. Bauabschnitt mit einer mineralischen Basisabdichtung (Deponieklasse 1) ausgebaut. Im Jahr 2004 wurde die Erweiterung im 2. Bauabschnitt ebenfalls mit einer mineralischen Basisabdichtung durchgeführt.

Die Genehmigungs- und Ausführungsplanung des 2. BA wurden auf Grundlage der vorliegenden Planfeststellung erarbeitet und anhand der durchgeführten Änderungsplanung für die Verfüllung in seiner Ausdehnung angepasst. Der 2. BA  wurde auf einer Flächen von ca. 2,5 ha errichtet. Die technischen Grundlagen für den Aufbau der Basisabdichtung entsprachen denen des 1. BA. Entsprechende technische Anpassungen in der Ausdehnung und Konstruktion wurden in die Planung integriert, insbesondere die Führung von Mulden und Gräben zur Abführung von Oberflächenwasser, sowie die Sickerwasserableitung. Desweiteren musste die Oberflächenwasserableitung der benachbarten Kompostierungsanlage umgebaut werden.

Die Ausführungsplanung für die Basisabdichtung des 2. Bauabschnittes wurde im Winter 2003 / 2004 erarbeitet, im Frühjahr 2004 fand die Ausschreibung der Maßnahme statt. Die Ausführung der Maßnahme erfolgte zwischen Juni und September 2004 durch die Firma Hermanns HTI Bau, Kassel.

 

Deponie Meiningen

Auftraggeber:
Kreiswerke Schmalkalden-Meiningen GmbH

Ausführungszeitraum:
Oktober 2002

Für die Deponiegasverwertung auf der Deponie Meiningen wurde eine Planung als Ausführungsplanung, aufbauend auf einen BImschG-Antrag für ein BHKW, von den Kreiswerken beauftragt, um die Gefahren durch die Bildung und Migration von Deponiegas in die Umwelt zu minimieren. Im Vorfeld der Planung der Deponieentgasung wurde das Gaspotenzial und die Gasqualität im Rahmen eines Absaugversuches sowie anhand von Art und Menge der abgelagerten Abfälle bestimmt. Auf der Grundlage der ermittelten Daten und einer theoretischen Gasmengenabschätzung wurden sowohl die Entgasungselemente - hauptsächlich vertikale Entgasungsbrunnen und Horizontaldrainagen- geplant und errichtet sowie die konkrete Planung der Verwertungsanlagen durchgeführt. Die Planung und Ausführung beinhaltet die Erstellung des Blockheizkraftwerkes incl. Anschluss an die bestehende Gasabsaugsstation und Einbindung der Fackel, sowie Einbindung des Niederspannungsanschlusses im vorhandenen Trafogebäude für den im Überschuss produzierten Strom mit der zusätzlichen Modifikation zur Nutzung der Abwärme des Blockheizkraftwerkes mittels einer hydraulischen Weiche zur Wärmeauskopplung der Kühlwasserwärme zur Gebäudeheizung der Sickerwasserreinigungsanlage.

 

Boden- und Grundwasserschutz

SiGe-Plan und SIGE-Koordination, Abfallanlage 1, Wintershall

Auftraggeber:
Kali + Salz GmbH

Ausführungszeitraum:
2009

Die SIG-Hessen Ingenieure wurden mit der Erarbeitung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes und der SiGe-Koordination während der Baumaßnahme „Abfallanlage 1 Wintershall“ Kali + Salz GmbH, beauftragt.

Es wurden in der geplanten Baumaßnahme Arbeiten zur Sicherung und Rekultivierung der Abfallanlage 1 durchgeführt: 

-        
Profilierung auf die Endkubatur mit Aufbringung der Ausgleichsschicht
-        Aufbringen des Oberflächenabdichtungssystems mit Bentonitmatte
-       
Errichtung einer Entwässerungsschicht und Rekultivierungsschicht
-        Herstellen der Infrastruktur zur Nachsorge mit Oberflächenentwässerung

 

Teilrückbau der ehemaligen Ätzerei "Glashütte Süssmuth", Immenhausen

Auftraggeber:
Magistrat der Stadt Immenhausen

Ausführungszeitraum:

2007-2008

Die SIG-Hessen Ingenieure wurde von der Stadt Immenhausen beauftragt, die ingenieurtechnische Beratung auf dem Areal der Glashütte Süssmuth, ehemaliges Ätzereigebäude, durchzuführen. Bei dem Gebäude handelte es sich um ein dreigeschossiges Bauwerk.
Für das vorgenannte Gebäude war eine Rückbauplanung zu erstellen. Die Bearbeitung umfasste die Konzeption der Entkernung des Gebäudes mit ordnungsgemäßer Trennung der Stoffe gemäß Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG), den schrittweisen Rückbau der Konstruktionen einschließlich der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen. Aufgrund des Alters des Gebäudes war mit dem Vorkommen von Asbest und künstlicher Mineralfaser zu rechnen. Bedingt durch seine Nutzung konnte auf eine erhöhte Fluoridbelastung der Baustoffe des Fundaments bzw. einer unterlagernden Ausschüttung rückgeschlossen werden. Weiterhin war aus dem betriebseigenen Gaserzeugungsprozess mit Belastungen an PAK, Cyaniden und Phenolen zu rechnen.
Für die Erarbeitung des Abfallkatasters war gleichzeitig auch die Entnahme von Kernbohrungen aus verschiedenen Bereichen zweckmäßig, damit auch gegebenenfalls verborgene Materialien, wie z. B. Dämmstoffe (hier Asbest, Heraklitplatten) sowie Kleber und spezielle Estrichmaterialien, sicher erkannt wurden. Begleitend wurde eine Fotodokumentation durchgeführt.
In Anlehnung an das Merkblatt „Entsorgung von Bauabfällen“ der RPen wurde eine Analytik auf relevante Schadstoffe vorgenommen. Anhand der Untersuchungen wurde eine Bewertung hinsichtlich der Art und Größenordnung der Belastungen, aufgegliedert nach Abfallschlüssel, gegeben. Auf Grundlage der Ergebnisdokumentation war die Kalkulation der Abriss- und Entsorgungskosten durchzuführen.


 

Qualitätssicherung

Deponie Dortmund Nordost

Auftraggeber:
EDG, Entsorgung Dortmund GmbH

Ausführungszeitraum
:
2009 - 2010 

Die Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) lässt ein Teilfeld mit einer Basisabdichtung ausbauen. Der Bau des Basisabdichtungssystems mit einer Gesamtflächengröße von ca. 31.000 m² wird in 2009 fertiggestellt werden.Es ist auf der profilierten Oberfläche der Ausgleichsschicht ein Abdichtungssystem herzustellen, dass mineralische Komponenten einer technischen Barriere und Kunststoffdichtungsbahn sowie in Teilbereichen eine technische Barriere und eine mineralische Dichtung beinhaltet. Im Qualitätssicherungsplan (QSP), Stand Mai 2009, ist der auszuführende Aufbau beschrieben.

-
0,5 m technische Barriere in 2 Lagen;
- Kunststoffdichtungsbahn und Sandmatte;
- 0,5 m technische Barriere in 2 Lagen;
-
0,5 m mineralische Abdichtung in 2 Lagen;
- 50 cm Entwässerungsschicht.

Die Fremdüberwachung der polymeren Bauteile erfolgt durch die LIMES GmbH, Lünen.

Asphaltabdichtung der Freiflächen, ETN-Anlage , Heringen

 

Auftraggeber:
EEW e.on Energy from waste GmbH Heringen

Ausführungszeitraum:
2008 - 2009 

Die E.ON Energie from Waste Heringen GmbH (EEW) errichtet die ETN-Anlage Heringen als Ersatzbrennstoffkraftwerk. Die weitere Beplanung der Freiflächenbefestigung  berücksichtigt die Lage der Anlage oberhalb der Deponie Abfallanlage 1 der K + S Kali GmbH. Die Freiflächenbefestigung ist in Asphaltbauweise vorgesehen, um eine Oberflächenabdichtung der Deponie zu erreichen. Demnach ist diese als Asphaltbefestigung der Freianlagen oberhalb der Deponie mit Hohlraumgehalten herzustellen, die den Anforderungen an Deponieabdichtungen in Asphaltbauweise gemäß DVWK Merkblatt 237/1996 entsprechen.
Die Asphaltschichten werden hier als Verkehrsfläche vorgesehen. Die Verkehrsflächen haben primär die Verkehrsbelastungen schadensfrei in den Untergrund abzuleiten. Auf diese Belastung ist die Zusammensetzung des Mischgutes abzustimmen. Dazu sind Systemaufbauten für die verschiedenen Bauklassen entwickelt und Mischgutarten vorgegeben.
Weiterhin ist die Abdichtung der Flächen im Sinne einer Oberflächenabdichtung zu gewährleisten. Die Asphaltflächen sind flüssigkeitsdicht, mit Hohlraumgehalten < 3 % herzustellen.
Für den Einbau der Asphaltschichten ist ein Qualitätssicherungsplan erstellt, in dem die Anforderungen an die Materialien und den Einbau geregelt sind. Die vorgelegten Eignungsprüfungen der Asphalte wurden bewertet und der Einbau gutachterlich i.S. einer Fremdprüfung begleitet.