Aktuelle Projekte


Ausbau Zentraler Omnibusbahnhof Schulzentrum Immenhausen 

Auftraggeber:
Magistrat der 
Stadt Immenhausen

Projektdauer:
2012-2019

Ausführung:
2016

Der vorhandene Busaufstellbereich in Verbindung mit dem zu- und abfahrenden Verkehr im Bereich der Freiherr-vom-Stein-Schule und Lilli-Jahn-Schule vor der Kreissporthalle war unzureichend ausgebaut und durch Setzungsschäden stark sanierungsbedürftig. Es musste eine Angleichung an die verkehrstechnischen Anforderungen in Hinblick auf Funktionalität entsprechend der Belastungsklasse erfolgen. Des Weiteren waren keine ausreichenden Parkflächen vor Ort. Diese wurden in die Planung als P + R integriert.

Im Rahmen der Leistungsphasen 1 bis 3 der HOAI wurden die grundlegende Strukturierung und Gestaltung erarbeitet, anschließend präzisiert und in den Leistungsphasen 5-9 ausführungsreif beplant und umgesetzt.

Der weiche plastische Untergrund erforderte eine geotechnische Verbesserung mittels eines Geozellensystems, welches die auftretenden Lasten aus dem Busverkehr ausreichend in den Untergrund verteilt. Hierzu wurden Geogitter dreidimensional in der Fläche von 1,600 m² mit einer Höhe von 50 cm installiert, mit Schotter befüllt und anschließend verdichtet.

 

Rehbergstadion Herborn - Neubau Tribünen- und Trainingsbeleuchtungsanlage 

Auftraggeber:
Magistrat der
Stadt Herborn

Projektdauer:
2015-2016

Der Magistrat der Stadt Herborn beabsichtigt das Rehbergstadion zum Hessentag 2016 in Teilen zu sanieren und aufzuwerten. Vorgesehen sind dazu der Neubau einer Tribünenanlage mit ca. 250 Sitz- und ca. 1000 Stehplätzen sowie die Errichtung einer 6-Mast-Trainingsbeleuchtungsanlage. Die SIG-Hessen Ingenieure wurden mit der Planung und Bauüberwachung dieser Maßnahme beauftragt.  
 
Das Rehbergstadion an der Stadionstraße liegt am westlichen Stadtrand von Herborn auf einer terrassierten Kuppenlage.  Die im Stadion vorhandene Tribünenanlage ist in eine kombinierte Steh und Sitztribüne  umzubauen. Die Tribünen wird weitestgehend auf die als Betonwinkelstein vorhandenen Anlage aufgesetzt und aus einem Stadionstufensystem hergestellt.
 
Zur Verbesserung der Nutzbarkeit insbesondere der Leichtathletikanlagen wird die Trainingsbeleuchtungsanlage als 6-Mastanlage mit min. 100 Lux Lichtstärke in der Spielebene, Lichtpunkthöhe 18 m, mit insgesamt 20 Leuchtmitteln neu erstellt.

 

Sportanlage Hegelsberg, Kassel - Umbau Tennenfeld in Kunststoffrasenspielfeld

Auftraggeber:
Umwelt- und
Gartenamt,
Kassel

Projektdauer:
2015-2016

Die  SIG-Hessen  Ingenieure  wurden  durch  den  Magistrat  der  Stadt  Kassel,  vertreten  durch  das Umwelt-  und  Gartenamt,  beauftragt  das  Tennentrainingsfeld  in  der  Sportanlage  Hegelsberg  in Kassel Nord-Holland zu beplanen um dieses von Grund auf zu sanieren. Das Tennenspielfeld der Anlage ist durch intensive Nutzung verschlissen und entspricht nicht mehr den sportfunktionalen Anforderungen der Nutzer.  
 
Das  Tennenkleinspielfeld  wurde  als  Kunststoffrasenspielfeld  mit  einem  sandverfüllten  Belag geplant.  Die  Sportanlage  wird  durch  die  Sanierung  ein  wettkampftaugliches  Spielfeld  für Juniorenmannschaften  erhalten  und  erlaubt  durch  die  Erstellung  als  Kunststoffrasenplatz  eine höhere Nutzungsintensität für eine bessere Gesamtausnutzung der Sportanlage.

 

 

Modernisierung des Bildungszentrums Kassel

Auftraggeber:
Handwerks-kammer Kassel

Projektdauer:
2013-laufend

Zur Förderung der Innovationskraft und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch ein modernes, qualitätsorientiertes berufliches Aus- und Weiterbildungsangebot beabsichtigt die Handwerkskammer Kassel (HWK Kassel) auf einem ca. 30.000 m² großem Areal das BZ Kassel zu modernisieren.   

Der gesamte Bereich der Bildungsstätte soll durch eine größere Freifläche, unter anderem zur Außenbewirtschaftung für Casino und Internat sowie durch den neue Innenhof als sogenannter Handwerkerhof neu geordnet werden. Sie bilden den zentralen Aufenthaltsbereich innerhalb der umliegenden Bildungskomplexe. Neben rein funktionalen Anforderungen sind in Verbindung mit entsprechenden Möblierungen attraktive Gestaltungen durch Planungskreativität gefordert und realisierbar. Hierzu zählen unter anderem „Außenschulungs- und Aufenthaltsbereiche“ eine attraktive und standortgerechte Vegetationsausstattung und ein nachhaltiger Umgang mit Niederschlagswasser.

Die Handwerkskammer Kassel hat die Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 2 - 9 an die SIG-Hessen Ingenieure beauftragt.

Baugebiet "Vor dem Osterholz"

Auftraggeber:
Stadt Kassel, Staßenverkehrs-
und Tiefbauamt

Planungs-
zeitraum:
2013-2022

Ausführungs-
zeitraum:
2014-2018

Im Rahmen des Baugebietes „Vor dem Osterholz“ in Kassel-Bettenhausen sollen auf der Grundlage des Grünordnungsplanes zum Bebauungsplan Nr. VII/7B zwei Lärmschutzwälle erstellt werden. Die Lärmschutzwälle sollen das Baugebiet vor Lärmimmissionen aus südlicher (Dresdener Straße) und östlicher Richtung (BAB 7) abschirmen.

Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt beauftragte im Namen der Stadt Kassel die SIG-Hessen Ingenieure mit der Durchführung der Planungsleistungen für die Lärmschutzwälle in diesem Gebiet. Die Ingenieurleistungen zur Errichtung der beiden Lärmschutzwälle inkl. Bepflanzung zzgl. Freiflächenplanung basieren auf Grundlage der HOAI 2013.

Die geotechnischen Fragestellungen wie Baugrund, Einbaukonzept und Standsicherheit wurden ebenfalls durch die SIG-Hessen Ingenieure bewertet.

Hauptteil der Ingenieurleistung ist im Wesentlichen die Planung und Überwachung der Herstellung der Lärmschutzwälle Süd und Ost inkl. Bepflanzung/ Begrünung unter Berücksichtigung des Grünordnungsplanes. Um die gem. Schallgutachten notwendige Lärmminderung zu erreichen, soll der Lärmschutzwall Süd eine Höhe von 6 m, der Lärmschutz-wall Ost von 7,50 m erhalten.

Darüber hinaus soll am Lärmschutzwall Süd ein naturnaher Kinderspielplatz geplant und hergestellt werden.

Deponie "Am Breitenberg", Weidenhausen, Abschlussplanung, Ausführungszeiten 11-2016 bis 11-2018

Auftraggeber:
Werra-Meißner-Kreis, Eschwege

Projektdauer:
2014-2018

Die Deponie "Am Breitenberg" des Werra-Meißner-Kreises ist eine Abfallentsorgungsanlage für Hausmüll, Deponieklasse 2. Die Genehmigungsplanung sah den Ausbau der Deponie in 5 Deponieabschnitten auf einer Gesamtfläche von ca. 20 ha neben dem Altteil mit ca. 8,5 ha vor. Nach der Novellierung des Abfallrechts wurde die Einlagerung von vorbehandeltem Hausmüll zum 30.05.2005 eingestellt. Die Deponie wurde in den Erweiterungsabschnitten I und II mit Altteilüberlagerung auf einer Gesamtfläche von ca. 7 ha bewirtschaftet.

Nach einer Planung zum Abschluss der Deponie unter Verwendung von Aushubmassen aus dem Autobahnbau A44 in einer Größenordnung bis 800.000 m³ sollte die Deponie an das umgebende Landschaftsbild angepasst werden. Die Oberflächenabdichtung war alternativ als Wasserhaushaltsschicht mit bodenkundlichen Auslegungen konzipiert.

In 2014 wurde eine Überplanung beauftragt, die eine Oberflächenabdichtung auf Basis der DepV und der BQS ohne die Verwendung von Aushubmassen beinhaltet. Die Planung der Oberflächenabdichtung ist nunmehr als geosynthetische Kombinationsabdichtung mit geosynthetischer Tondichtungsbahn (GTD), Kunststoffdichtungsbahn (KDB), Drainagematte und einer 1,5 m Rekultivierungsschicht geplant. Die Oberflächenabdichtung umfasst die offenen Deponiebereiche mit ca. 9,5 ha Dichtungsflächen. Weitere landschaftliche Einbindungen durch Vorschüttungen sind nicht mehr vorgesehen. Die Ausführung der Baumaßnahmen ist ab 2015 geplant.

 

 Abfallwirtschafts- und Energiezentrum Kalbach, Oberflächenabdichtung

Auftraggeber:
Landkreis Fulda

Projektdauer:
2012-2015
2.Teilabschnitt:
2014 - 2017

Baufeld:
6,5 ha

Die Deponie des Abfallwirtschafts- und Energiezentrum Kalbach ist eine Deponie für Hausmüll und hausmüllähnliche Abfälle der Deponieklasse II. Die Deponie ist in Betrieb, hausmüllähnliche Abfälle wurden bis 2005 eingebaut.

Die vorhandenen Deponieabschnitte sind mit einer Basisabdichtung entsprechend den zum Bauzeitpunkt gültigen Vorgaben versehen. Für den nördlichen Deponiebereich ist nunmehr der Abschluss mit einer Oberflächenabdichtung herzustellen. Hierzu sind die Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, der DepV sowie den neuen Regelungen zum Stand der Technik, hier den Bundeseinheitlicher Qualitätsstandards(BQS) zu beachten.

Leistungsumfang:
- Anpassung der Genehmigungsplanung auf den aktuellen Stand der Technik / BQS
- Klärung der Randbedingungen mit dem Bauherrn, der Genehmigungsbehörde sowie den Fachbehörden;
- Erarbeitung einer Planung für die Oberflächenabdichtung für Deponieklasse II als Änderungsplanung zur   
  Anpassung der geänderten Deponieform sowie der aktuellen DepV;
- Aufbau der Oberflächenabdichtung gemäß DepV mit Kombinationsabdichtung aus Bentonitmatte und
  KDB, Drainagematte sowie Rekuschichten

- Nachweis der Stand- und Gleitsicherheit für das gewählte Abdichtungssystem unter Berücksichtigung
  unterschiedlicher Lasten;
- Ausführungsplanung, Ausschreibung, Bauüberwachung
- Erstellung von Qualitätsmanagmentplänen

 

 Deponie Baunatal-Großenritte

Auftraggeber:
Stadt Baunatal

Projektdauer:
2009-2020

Bauvolumen:
Wasserhaus-haltsschicht mit ca. 120.000 m³

Die Stadt Baunatal betrieb auf dem Gelände des ehemaligen Basaltabbaugebietes die Deponie Baunatal-Großenritte. Die Zulassung bezieht sich auf die Einlagerung von Erdaushub, Bauschutt und Gartenabfällen. Die Deponie befindet sich in der  Stilllegung.

Durch die dem Basaltabbau vorausgehende Abholzung und den Basaltabbau ist ein Landschaftsschaden entstanden, der durch die Einlagerung und die spätere Rekultivierung weitgehend behoben werden soll. Aufgrund der Einstufung der Deponie in die Deponieklasse 1 ist nach Ende der Ablagerungsphase zwingend eine Oberflächenabdichtung aufzubringen. Da der Standort im Wald wieder bewaldet werden soll, wurde gemäß DepV §14(6), 2002 alternativ eine Wasserhaushaltsschicht geplant. Diese wird als min. 3 m mächtiges Schichtensystem lagenweise  auf ca. 4 ha in 6 Lagen zu je 50 cm eingebaut.

Der Einbau erfolgt qualitätsüberwacht durch eine Eigen- und eine Fremdprüfung. Der Untersuchungsumfang orientiert sich an dem vorliegenden, mit der Genehmigungsbehörde abgestimmten Qualitätssicherungsplan (QSP).

Die eingebauten Bodenmassen sind kontinuierlich auf das Wasserhaltevermögen sowie das pflanzenverfügbare Wasserdargebot zu über-prüfen. Der Einbau hat möglichst locker, jedoch wiederum mit ausreichend Verdichtung zu erfolgen, um die Standsicherheit zu gewährleisten.