Aktuelle Projekte


Uplandstadion Willingen

Auftraggeber:
Gemeinde Willingen

Planung:
2015-2016

Ausführung:
2017

Die Gemeinde Willingen beabsichtigt die im Ortsteil Schwalefeld bestehende Sportanlage auszubauen und das sportliche Angebot zu erweitern. Die Optimierung der Anlage dient der Förderung der ansässigen Vereine, hier insbesondere Fußball und Leichtathletik, dem Schulsport und dem erweiterten Angebot als Trainingslager für Bundeslegisten.
Hierzu sollen gegenüber dem Bestand die Grundflächen der Anlage erweitert werden und "Oberflächenbeläge" verwandt werden, die eine längere Jahresnutzung zulassen. Geplant wird die Herstellung einer:

- Kampfbahn Typ C, 4/6-bahnig, bestehend aus einer Kunststofflaufbahn mit innenliegendem Naturrasen-
  Großspielfeld, ausgestattet mit Beregnugs- und Flutlichtanlagen
- Kunstrasengroßspielfeld, ligaspieltauglich, mit Beregnugs- und Flutlichtanlage, sowie die notwenige
  Ausstattung mit Wegflächen und Aufenthaltsbereiche
- Daneben entsteht ein Umkleide- und Vereinsgebäude mit Gastronomiebereich für ca. 60 Personen an der
  Kampfbahn (nicht Gegenstand unserer Planung)
- Zusätzlich ist ein PKW Parkplatz mit ca. 71 PKW-Stellplätzen nebst Zufahrt aus Richtung Schwalefeld
  geplant

 

Geotechnische Beratung ehemalige Martini Brauerei in Kassel

 

Auftraggeber:
Einbecker Brauhaus AG

Projektdauer:
2016-2017


Die Einbecker-Gruppe plant die Umnutzung des Brauereigeländes an der Kölnischen Straße in Kassel. Dort sollen in vier Blöcken bis zu 160 Wohnungen in Gebäuden mit bis zu vier Geschossen gebaut, vorhandene Baulücken geschlossen und ein Großteil der Betriebsgebäude geordnet zurückgebaut werden. Die geplante Zufahrtstraße, die von der Kölnischen Straße nach Norden in das Areal führen soll, kreuzt die vorhandenen umfangreichen Kelleranlagen. Sowohl die Straße als auch die geplanten Gebäude sollen auch im Bereich von unterirdischen Einrichtungen gegründet werden. Die Einbecker Brauhaus AG beauftragte die SIG-HESSEN Ingenieure im Vorfeld der geplanten Maßnahme mit der Erstellung des erforderlichen Schadstoffkatasters zum Rückbau, eines Entsorgungskonzepts für die Abrissarbeiten sowie der geotechnischen Erkundung und Beratung im Hinblick auf die bautechnische Nutzung.

Weitere Untersuchungen waren nach der historischen Recherche und dem Konzept für die Erkundung auf Altlasten, die Deklarationsanalytik und die Baugrunderkundung erforderlich:

- Erschließung der Untergrundstrukturen und Kampfmitteldetektion zur Freigabe der  nachfolgenden
  Sondierungen und Bohrungen durch Georadar/ Geomagnetik

- Materialprobenahme in Mauerwerk und Beton durch Kernbohrungen

- Chemische Analytik zur Deklaration nach umwelttechnischen und abfallrechtlichen Gesichtspunkten
  sowie Aspekten der Arbeitssicherheit

- Erkundungsbohrungen.

Auf Basis der durchgeführten Untersuchungen wurde ein Schadstoffkataster und Entsorgungskonzept erstellt. Die Untersuchungen zum Untergrund sind in einem abschließenden Gutachten in Zusammenarbeit mit der UNDERyourfeet - Ingenieurgesellschaft für Geotechnik zusammengefasst.

 

 

Deponie Kirschenplantage Oberflächenabdichtung Sektor I 

Auftraggeber:
Abfallentsorgung Kreis Kassel

Projektdauer:
2017


Die Abfallentsorgung Kreis Kassel, Eigenbetrieb der entsorgungspflichtigen Gebietskörperschaft Landkreis Kassel, betreibt die Kreisabfalldeponie Kirschenplantage in Hofgeismar für die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Abfällen der Deponieklasse 2. Die Deponie ist gegenwärtig in Betrieb und wird weiter ausgebaut. Die vorhandenen Deponieabschnitte sind mit einer Basisabdichtung entsprechend den zum Bauzeitpunkt gültigen Vorgaben versehen.

Im Bereich der Altdeponie wurde bereits eine endgültige Oberflächenabdichtung aufgebaut. Die Erweiterungsfläche des Sektor I ist mit einer temporären Oberflächenabdichtung versehen, die nun durch eine zweite Abdichtungskomponente (Konvektionssperre) zu einer endgültigen ergänzt werden soll. Die Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und die Vergabe erfolgen in 2017. Die Umsetzung der Baumaßnahme ist für  2018 geplant.

Das Oberflächenabdichtungssystem besteht von oben nach unten aus:

Rekultivierungsschicht aus 1,60 m Unterboden und 40 cm Oberboden

Kunststoffdrainelement (KDE) mit BAM-Zulassung

beidseitig strukturierte PE-Dichtungsbahn mit BAM-Zulassung (d > 2,5 mm)

mineralische Dichtung (zweilagig, je 25 cm)

Deponie Kirschenplantage Basisabdichtung

Auftraggeber:
Abfallentsorgung Kreis Kassel

Ausführung:
seit 2016

Die Abfallentsorgung Kreis Kassel, Eigenbetrieb des Landkreises Kassel, betreibt die Kreisabfalldeponie Kirschenplantage in Hofgeismar für die entsorgungspflichtige Gebietskörperschaft Landkreis Kassel. Der Deponiestandort ist zuletzt 1999 im Sektor III.2/IV.2 mit einem Deponieasphaltabdichtungssystem (Kombiabdichtung) mit geotechnischer Barriere auf 2,8 ha erweitert worden. Aufgrund des bestehenden Verfüllstandes der Deponie soll nun eine Erweiterung durch den weiteren Ausbau einer Basisabdichtung vorgenommen werden.

Die SIG-HESSEN Ingenieure, Prof. Steffen, Hütteroth & Schröder GmbH wurde mit der ingenieurtechnischen Planung der Erweiterung des Basisabdichtungssystems der Deponie Kirschenplantage in den Ablagerungssektoren V.1/VI.1 beauftragt.

Grundlage der weiteren Planung für den vorgesehenen Ausbau der Sektoren V.1 und VI.1 ist die Deponieverordnung in Verbindung mit den Bundeseinheitlichen Qualitätsstandards der LAGA ad-hoc-AG Deponietechnische Vollzugsfragen.

Das Abdichtungssystem ist als Asphaltdichtung auf die in der BQS nun neu gestellten Anfroderungen anzupassen. Der Ausbau ist auf ca. 2,5 ha vorgesehen, die Anbindung der Basisabdichtung der neuen Ablagerungssektoren an die beastehende Asphaltabdichtung ist eine wesentliche Randbedingung der zu betrachtenden Varianten.

Ausbau Zentraler Omnibusbahnhof Schulzentrum Immenhausen 

Auftraggeber:
Magistrat der 
Stadt Immenhausen

Projektdauer:
2012-2019

Ausführung:
2016

Der vorhandene Busaufstellbereich in Verbindung mit dem zu- und abfahrenden Verkehr im Bereich der Freiherr-vom-Stein-Schule und Lilli-Jahn-Schule vor der Kreissporthalle war unzureichend ausgebaut und durch Setzungsschäden stark sanierungsbedürftig. Es musste eine Angleichung an die verkehrstechnischen Anforderungen in Hinblick auf Funktionalität entsprechend der Belastungsklasse erfolgen. Des Weiteren waren keine ausreichenden Parkflächen vor Ort. Diese wurden in die Planung als P + R integriert.

Im Rahmen der Leistungsphasen 1 bis 3 der HOAI wurden die grundlegende Strukturierung und Gestaltung erarbeitet, anschließend präzisiert und in den Leistungsphasen 5-9 ausführungsreif beplant und umgesetzt.

Der weiche plastische Untergrund erforderte eine geotechnische Verbesserung mittels eines Geozellensystems, welches die auftretenden Lasten aus dem Busverkehr ausreichend in den Untergrund verteilt. Hierzu wurden Geogitter dreidimensional in der Fläche von 1,600 m² mit einer Höhe von 50 cm installiert, mit Schotter befüllt und anschließend verdichtet.

 

Modernisierung des Bildungszentrums Kassel

Auftraggeber:
Handwerks-kammer Kassel

Projektdauer:
2013-laufend

Zur Förderung der Innovationskraft und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch ein modernes, qualitätsorientiertes berufliches Aus- und Weiterbildungsangebot beabsichtigt die Handwerkskammer Kassel (HWK Kassel) auf einem ca. 30.000 m² großem Areal das BZ Kassel zu modernisieren.   

Der gesamte Bereich der Bildungsstätte soll durch eine größere Freifläche, unter anderem zur Außenbewirtschaftung für Casino und Internat sowie durch den neue Innenhof als sogenannter Handwerkerhof neu geordnet werden. Sie bilden den zentralen Aufenthaltsbereich innerhalb der umliegenden Bildungskomplexe. Neben rein funktionalen Anforderungen sind in Verbindung mit entsprechenden Möblierungen attraktive Gestaltungen durch Planungskreativität gefordert und realisierbar. Hierzu zählen unter anderem „Außenschulungs- und Aufenthaltsbereiche“ eine attraktive und standortgerechte Vegetationsausstattung und ein nachhaltiger Umgang mit Niederschlagswasser.

Die Handwerkskammer Kassel hat die Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 2 - 9 an die SIG-Hessen Ingenieure beauftragt.

Baugebiet "Vor dem Osterholz"

Auftraggeber:
Stadt Kassel, Staßenverkehrs-
und Tiefbauamt

Planungs-
zeitraum:
2013-2022

Ausführungs-
zeitraum:
2014-2018

Im Rahmen des Baugebietes „Vor dem Osterholz“ in Kassel-Bettenhausen sollen auf der Grundlage des Grünordnungsplanes zum Bebauungsplan Nr. VII/7B zwei Lärmschutzwälle erstellt werden. Die Lärmschutzwälle sollen das Baugebiet vor Lärmimmissionen aus südlicher (Dresdener Straße) und östlicher Richtung (BAB 7) abschirmen.

Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt beauftragte im Namen der Stadt Kassel die SIG-Hessen Ingenieure mit der Durchführung der Planungsleistungen für die Lärmschutzwälle in diesem Gebiet. Die Ingenieurleistungen zur Errichtung der beiden Lärmschutzwälle inkl. Bepflanzung zzgl. Freiflächenplanung basieren auf Grundlage der HOAI 2013.

Die geotechnischen Fragestellungen wie Baugrund, Einbaukonzept und Standsicherheit wurden ebenfalls durch die SIG-Hessen Ingenieure bewertet.

Hauptteil der Ingenieurleistung ist im Wesentlichen die Planung und Überwachung der Herstellung der Lärmschutzwälle Süd und Ost inkl. Bepflanzung/ Begrünung unter Berücksichtigung des Grünordnungsplanes. Um die gem. Schallgutachten notwendige Lärmminderung zu erreichen, soll der Lärmschutzwall Süd eine Höhe von 6 m, der Lärmschutz-wall Ost von 7,50 m erhalten.

Darüber hinaus soll am Lärmschutzwall Süd ein naturnaher Kinderspielplatz geplant und hergestellt werden.

Deponie "Am Breitenberg", Weidenhausen, Oberflächenabdichtung

Auftraggeber:
Werra-Meißner-Kreis, Eschwege

Projektdauer:
2014-2018

Die Deponie "Am Breitenberg" des Werra-Meißner-Kreises ist eine Abfallentsorgungsanlage für Hausmüll, Deponieklasse 2. Die Genehmigungsplanung sah den Ausbau der Deponie in 5 Deponieabschnitten auf einer Gesamtfläche von ca. 20 ha neben dem Altteil mit ca. 8,5 ha vor. Nach der Novellierung des Abfallrechts wurde die Einlagerung von vorbehandeltem Hausmüll zum 30.05.2005 eingestellt. Die Deponie wurde in den Erweiterungsabschnitten I und II mit Altteilüberlagerung auf einer Gesamtfläche von ca. 7 ha bewirtschaftet.

Nach einer Planung zum Abschluss der Deponie unter Verwendung von Aushubmassen aus dem Autobahnbau A44 in einer Größenordnung bis 800.000 m³ sollte die Deponie an das umgebende Landschaftsbild angepasst werden. Die Oberflächenabdichtung war alternativ als Wasserhaushaltsschicht mit bodenkundlichen Auslegungen konzipiert.

In 2014 wurde eine Überplanung beauftragt, die eine Oberflächenabdichtung auf Basis der DepV und der BQS ohne die Verwendung von Aushubmassen beinhaltet. Die Planung der Oberflächenabdichtung ist nunmehr als geosynthetische Kombinationsabdichtung mit geosynthetischer Tondichtungsbahn (GTD), Kunststoffdichtungsbahn (KDB), Drainagematte und einer 1,5 m Rekultivierungsschicht geplant. Die Oberflächenabdichtung umfasst die offenen Deponiebereiche mit ca. 9,5 ha Dichtungsflächen. Weitere landschaftliche Einbindungen durch Vorschüttungen sind nicht mehr vorgesehen. Die Ausführung der Baumaßnahmen erfolgt seit Anfang 2017.

 

 Abfallwirtschafts- und Energiezentrum Kalbach, Oberflächenabdichtung

Auftraggeber:
Landkreis Fulda

Projektdauer:
2012-2015
2.Teilabschnitt:
2014 - 2017

Baufeld:
6,5 ha

Die Deponie des Abfallwirtschafts- und Energiezentrum Kalbach ist eine Deponie für Hausmüll und hausmüllähnliche Abfälle der Deponieklasse II. Die Deponie ist in Betrieb, hausmüllähnliche Abfälle wurden bis 2005 eingebaut.

Die vorhandenen Deponieabschnitte sind mit einer Basisabdichtung entsprechend den zum Bauzeitpunkt gültigen Vorgaben versehen. Für den nördlichen Deponiebereich ist nunmehr der Abschluss mit einer Oberflächenabdichtung herzustellen. Hierzu sind die Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, der DepV sowie den neuen Regelungen zum Stand der Technik, hier den Bundeseinheitlicher Qualitätsstandards(BQS) zu beachten.

Leistungsumfang:
- Anpassung der Genehmigungsplanung auf den aktuellen Stand der Technik / BQS
- Klärung der Randbedingungen mit dem Bauherrn, der Genehmigungsbehörde sowie den Fachbehörden;
- Erarbeitung einer Planung für die Oberflächenabdichtung für Deponieklasse II als Änderungsplanung zur   
  Anpassung der geänderten Deponieform sowie der aktuellen DepV;
- Aufbau der Oberflächenabdichtung gemäß DepV mit Kombinationsabdichtung aus Bentonitmatte und
  KDB, Drainagematte sowie Rekuschichten

- Nachweis der Stand- und Gleitsicherheit für das gewählte Abdichtungssystem unter Berücksichtigung
  unterschiedlicher Lasten;
- Ausführungsplanung, Ausschreibung, Bauüberwachung
- Erstellung von Qualitätsmanagmentplänen

 

 Deponie Baunatal-Großenritte

Auftraggeber:
Stadt Baunatal

Projektdauer:
2009-2020

Bauvolumen:
Wasserhaus-haltsschicht mit ca. 120.000 m³

Die Stadt Baunatal betrieb auf dem Gelände des ehemaligen Basaltabbaugebietes die Deponie Baunatal-Großenritte. Die Zulassung bezieht sich auf die Einlagerung von Erdaushub, Bauschutt und Gartenabfällen. Die Deponie befindet sich in der  Stilllegung.

Durch die dem Basaltabbau vorausgehende Abholzung und den Basaltabbau ist ein Landschaftsschaden entstanden, der durch die Einlagerung und die spätere Rekultivierung weitgehend behoben werden soll. Aufgrund der Einstufung der Deponie in die Deponieklasse 1 ist nach Ende der Ablagerungsphase zwingend eine Oberflächenabdichtung aufzubringen. Da der Standort im Wald wieder bewaldet werden soll, wurde gemäß DepV §14(6), 2002 alternativ eine Wasserhaushaltsschicht geplant. Diese wird als min. 3 m mächtiges Schichtensystem lagenweise  auf ca. 4 ha in 6 Lagen zu je 50 cm eingebaut.

Der Einbau erfolgt qualitätsüberwacht durch eine Eigen- und eine Fremdprüfung. Der Untersuchungsumfang orientiert sich an dem vorliegenden, mit der Genehmigungsbehörde abgestimmten Qualitätssicherungsplan (QSP).

Die eingebauten Bodenmassen sind kontinuierlich auf das Wasserhaltevermögen sowie das pflanzenverfügbare Wasserdargebot zu über-prüfen. Der Einbau hat möglichst locker, jedoch wiederum mit ausreichend Verdichtung zu erfolgen, um die Standsicherheit zu gewährleisten.