AKTUELLE PROJEKTE


K+S Minerals and Agriculture GmbH Hydraulische Trennung

Auftraggeber:                           
K+S Minerals and Agriculture GmbH
Ausführung: 2018 - 2025 Bauvolumen: 14 Mio. €

Die K+S Minerals and Agriculture GmbH, Werk Werra, betreibt am Standort Hattorf die Gewinnung und Auf-bereitung von Kalirohsalzen. Die im Zuge der Produktion anfallenden Rückstandsalze werden auf einer Rückstandshalde aufgehaldet. Die K+S stellte in 2017 nach Aufforderung der Behörde ein erweitertes Konzept vor, das die hydraulische Trennung zwischen den neuen Beschüttungsbereichen und der ESTA-Halde beinhaltet. Eine Aufbringung der hydraulischen Trennung im Grenzbereich zwischen der Rückstandshalde und Haldenerweiterung führt zur Vermeidung von Sickerwassereinträgen der Haldenerweiterung in die bestehende Rückstandshalde. Im Zuge der Baumaßnahme sind  in der ersten und zweiten Berme rund 11.000 m³ Rück-standssalz zu transportieren und einzubauen. Für die hydraulische Trennung müssen 36.000 m² Kunststoff-dichtungsbahn KDB auf der haldenangelehnten Vorschüttung verlegt und verschweißt werden. Die Verfüllung des Arbeitsraumes unmittelbar vor den Bermen benötigt rund 40.000 m³ Rückstandsalz. Die SIG-Hessen Ingenieure wurden von der K+S beauftragt, das Konzept der hydraulischen Trennung zur Ergänzung des Rahmenbetriebsplans (RBP) weiter zu beplanen sowie für einen Sonderbetriebsplan (SBP) detailliert auszuarbeiten. In der Vorplanung wurden Varianten konzipiert und bezüglich ihrer Systemanforderungen bewertet. Diese Varianten beschreiben offene Systeme sowie eine vollständige hydraulische Trennung durch den Einsatz verschweißter Kunststoffdichtungsbahnen (KDB).

 


K+S Minerals and Agriculture GmbH Deponie Oberflächenabdichtung

Auftraggeber:                            
K+S Minerals and Agriculture GmbH

Ausführung: 2009 - 2018

Die Abfallentsorgungsanlage im Werk Hattorf wurde von der K+S KALI GmbH bis zum Ende 2007 betrieben, im Rahmen der Deponieverordnung wurde dann ein Antrag auf Stilllegung beim RP Kassel eingereicht.

Dazu wurden im ersten Schritt Untersuchungen zum Deponiekörper, zum Untergrund und zum Grundwasser nach einem Erkundungskonzept durch ein Baugrundinstitut durchgeführt, um alle erforderlichen Kenntnisse, die zur Abschlussplanung benötigt werden, zu bestimmen. Durch die SIG-Hessen Ingenieure wurden die Ingenieurleistungen bis zum Abschluss der Deponie bearbeitet.

Für die Planung der Oberflächenabdichtung der Abfallanlage ergab sich die Notwendigkeit für eine differenzierte Betrachtung unter Berücksichtigung der Standortcharakteristika. So sind in einem der ersten Schritte die möglichen Lösungsansätze herausgearbeitet und in einer Variantenbetrachtung bewertet worden. Die Varianten-betrachtung ist die Grundlage für die Entscheidung der K+S KALI GmbH über die zu planende Maßnahme. Hier sind auch die betrieblichen Belange, insbesondere einer Zwischenabdichtung, die technischen Notwendigkeiten und technischen Möglichkeiten, aber auch die Forderungen der Genehmigungsbehörden mit einzubeziehen. Daneben wurden die Unterlagen für eine UVP-Vorprüfung erarbeitet. Die Oberflächenabdichtung wurde als Kombinationsabdichtung gemäß Deponieklasse II mit GTD, KDB, GDE und Rekultivierungsschicht erstellt.


K+S Minerals and Agriculture GmbH Basisabdichtung Standort Hattorf

Auftraggeber:                            
K+S Minerals and Agriculture GmbH

Ausführung: 2019 - laufend
Bauvolumen: 4 Mio. €

Die K+S Minerals and Agriculture GmbH, Werk Werra, Standort Hattorf (K+S) betreibt die Gewinnung und Aufbereitung von Kalirohsalzen. Die im Zuge der Produktion anfallenden Rückstandsalze werden auf einer Rückstandshalde aufgehaldet. Die K+S beauftragte die SIG-Hessen Ingenieure mit der Planung der Baufelder BA4-5 und den dazugehörigen Qualitätsmanagementplan. Die SIG-Hessen Ingenieure beplanten das Urgelände, die Auf- und Abtragsflächen, Entwässerung, Rohrverbindungen und digitale Geländemodelle, um Urgelände nach Rodung Erstellung Erdplanum DGM Erstellung Lageplan Erdplanum 3D Modell die Bestimmungen aus dem Rahmenbetriebsplans (RBP) zur Erweiterung der Rückstandshalde umzusetzen. Abweichende Bestimmungen sind in einem Sonderbetriebsplan (SBP) detailliert auszuarbeiten.


Sportpark Mitte Datteln

Auftraggeber:
Stadt Datteln

Ausführung: 2018 - 2020
Bauvolumen: 2,5 Mio. €

Die Stadt Datteln baute auf einer Grundfläche von ca. 70.000 m2 die Neuanlage eines gestalterisch und städtebaulich hochwertigen, nachhaltigen Sport- und Freizeitparks in zwei Teilbereichen, mit Anlagen für den Vereins- und Schulsport bzw. für den Freizeit- und Breitensport.

Im Rahmen des Projektes „Sportpark Mitte“ wurde eine bestehende Sportanlage, Typ C, in Tennenbauweise in eine neue Kunststofflaufbahn mit innen liegenden Kunststoffrasengroßfeld umgebaut. Zusätzlich wurde ein Trainingsfeld, ebenfalls in Kunstrasen, erstellt. Großzügige Wege- und Platzflächen gliedern und organisieren die Flächen des Teilbereiches 1.

Das neue Vereinsgebäude wurde unter der Regie der Stadt Datteln erstellt.

Der Teilbereich 2 ist schwerpunktmäßig dem Breitensport und freien Nutzergruppen gewidmet. Hier finden sich Trendsportarten wie „Pumptrack“, Rollkunstlaufflächen, Beachvolleyball, Seil- und Klettergärten und auch Spielbereiche für Kinder in einer offenen und großzügigen Parklandschaft wieder. Die Planung dieses Bereiches erfolgt durch foundation 5+ Landschaftsplaner, Kassel.


Deponie Kirschenplantage Oberflächenabdichtung Sektor I

Auftraggeber:
Abfall­ent­sorgung Kreis Kassel

Bearbeitungszeitraum: seit 2017

Die Abfallentsorgung Kreis Kassel, Eigenbetrieb der entsorgungspflichtigen Gebietskörperschaft Landkreis Kassel, betreibt die Kreisabfalldeponie Kirschenplantage in Hofgeismar für die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Abfällen der Deponieklasse 2. Die Deponie ist gegenwärtig in Betrieb und wird weiter ausgebaut. Die vorhandenen Deponieabschnitte sind mit einer Basisabdichtung entsprechend den zum Bauzeitpunkt gültigen Vorgaben versehen.

Im Bereich der Altdeponie wurde bereits eine endgültige Oberflächenabdichtung aufgebaut. Die Erweiterungsfläche der Sektoren I-III sind mit einer temporären Oberflächenabdichtung versehen, die nun durch eine qualifizierte Oberflächenabdichtung gemäß DeponieVerordnung ergänzt werden soll. Die bautechnische Umsetzung des 1. BA der Baumaßnahme ist ab 2021 geplant.

Das Oberflächenabdichtungssystem besteht von oben nach unten aus:

  • Rekultivierungsschicht aus 1,60 m Unterboden und 40 cm Oberboden
  • Kunststoffdrainelement (KDE) mit BAM-Zulassung
  • Kunststoffdichtungsbahn (KDB) beidseitig strukturiert, mit BAM-Zulassung
  • geosynthetische Tondichtungsbahn (GTD)
  • Gasdrainage- und Ausgleichsschicht (50 cm als Auflagerschicht)

 

 

 Deponie Kirschenplantage Basisabdichtung

Auftraggeber:
Abfall­entsorgung Kreis Kassel

Leistungsart: Ingenieurleistungen Lph. 1-2, Deponieklasse 2, Asphaltbasisabdichtung
Ausführung: seit 2016

Die Abfallentsorgung Kreis Kassel, Eigenbetrieb des Landkreises Kassel, betreibt die Kreisabfalldeponie Kirschenplantage in Hofgeismar für die entsorgungspflichtige Gebietskörperschaft Landkreis Kassel. Der Deponiestandort ist zuletzt 1999 im Sektor III.2/IV.2 mit einem Deponieasphaltabdichtungssystem (Kombiabdichtung) mit geotechnischer Barriere  auf 2,8 ha erweitert worden. Aufgrund des bestehenden Verfüllstandes der Deponie soll nun eine Erweiterung durch den weiteren Ausbau einer Basisabdichtung vorgenommen werden.

Die SIG-HESSEN Ingenieure, Prof. Steffen, Hütteroth & Schröder GmbH wurde mit der ingenieurtechnischen Planung der Erweiterung des Basisabdichtungssystems der Deponie Kirschenplantage in den Ablagerungssektoren V.1/VI.1, dabei der Grundlagenermittlung und der Vorplanung beauftragt.

Grundlage der weiteren Planung für den vorgesehenen Ausbau der Sektoren V.1 und VI.1 ist die Deponieverordnung in Verbindung mit den Bundeseinheitlichen Qualitätsstandards der LAGA ad-hoc-AG Deponietechnische Vollzugsfragen.

Das Abdichtungssystem ist als Asphaltabdichtung auf die in den BQS nun neu gestellten Anforderungen anzupassen. Der Ausbau ist auf ca. 2,5 ha vorgesehen, die Anbindung der Basisabdichtung der neuen Ab-lagerungssektoren an die be-stehende Asphaltbasisabdichtung ist eine wesentliche Randbedingung der zu be-trachtenden Varianten.


Modernisierung des Bildungszentrums Kassel

Auftraggeber:
Hand­werks­kammer Kassel

Dauer: 2013–2018

Zur Förderung der Innovationskraft und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch ein modernes, qualitätsorientiertes berufliches Aus- und Weiterbildungs­angebot beabsichtigt die Hand­werks­kam­mer Kassel (HWK Kassel) auf einem ca. 30.000 m² großem Areal das BZ Kassel zu modernisieren.   

Der gesamte Bereich der Bildungsstätte soll durch eine größere Freifläche, unter anderem zur Außenbewirtschaftung für Casino und Internat sowie durch den neue Innenhof als sogenannter Handwerkerhof neu geordnet werden. Sie bilden den zentralen Aufenthaltsbereich innerhalb der umliegenden Bildungs­komplexe. Neben rein funktionalen Anforderungen sind in Verbindung mit entsprechenden Möblierungen attraktive Gestaltungen durch Planungskreativität gefordert und realisierbar. Hierzu zählen unter anderem „Außenschulungs- und Aufenthalts­bereiche“ eine attraktive und standortgerechte Vegetationsausstattung und ein nachhaltiger Umgang mit Niederschlagswasser.

Die Handwerkskammer Kassel hat die Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 2 - 9 an die SIG-Hessen Ingenieure beauftragt.


Baugebiet „Vor dem Osterholz“

Auftraggeber:
Stadt Kassel, Straßen­ver­kehrs– und Tief­bau­amt

Dauer: 20132022
Ausführungs­zeitraum: 20142018

Im Rahmen des Baugebietes „Vor dem Osterholz“ in Kassel-Bettenhausen sollen auf der Grundlage des Grünord­nungsplanes zum Bebauungsplan Nr. VII/7B zwei Lärmschutzwälle erstellt werden. Die Lärmschutzwälle sollen das Baugebiet vor Lärmimmissionen aus südlicher (Dresdener Straße) und östlicher Richtung (BAB 7) abschirmen.

Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt beauftragte im Namen der Stadt Kassel die SIG-Hessen Ingenieure mit der Durchführung der Planungsleistungen für die Lärmschut­zwälle in diesem Gebiet. Die Ingenieurleistungen zur Errichtung der beiden Lärmschutzwälle inkl. Bepflanzung zzgl. Freiflächenplanung basieren auf Grundlage der HOAI 2013.

Die geotechnischen Fragestellungen wie Baugrund, Einbau­konzept und Standsicherheit wurden ebenfalls durch die SIG-Hessen Ingenieure bewertet.

Hauptteil der Ingenieurleistung ist im Wesentlichen die Planung und Überwachung der Herstellung der Lärmschutzwälle Süd und Ost inkl. Bepflanzung/ Begrünung unter Berücksichtigung des Grünordnungs­planes. Um die gem. Schallgutachten notwendige Lärmminderung zu erreichen, soll der Lärmschutzwall Süd eine Höhe von 6 m, der Lärmschutz-wall Ost von 7,50 m erhalten.

Darüber hinaus soll am Lärmschutzwall Süd ein naturnaher Kinderspielplatz geplant und hergestellt werden.


Deponie „Am Breitenberg“, Weidenhausen, Oberflächenabdichtung

Auftraggeber:
Werra–Meißner-Kreis, Eschwege

Dauer: 2014–2019

Die Deponie „Am Breitenberg“ des Werra-Meißner-Kreises ist eine Abfallentsor­gungs­anlage für Hausmüll, Deponieklasse 2. Die Genehmigungs­planung sah den Ausbau der Deponie in 5 Deponie­abschnitten auf einer Gesamtfläche von ca. 20 ha neben dem Altteil mit ca. 8,5 ha vor. Nach der Novellierung des Abfallrechts wurde die Einlagerung von unvorbehandeltem Hausmüll zum 30.05.2005 eingestellt. Die Deponie wurde in den Erweiterungs­abschnitten I und II mit Altteilüberlagerung auf einer Gesamt­fläche von ca. 7 ha bewirtschaftet.

Nach einer Planung zum Abschluss der Deponie unter Verwendung von Aushubmassen aus dem Autobahnbau A44 in einer Größenordnung bis 800.000 m³ sollte die Deponie an das umgebende Landschaftsbild angepasst werden. Die Oberflächenabdichtung war alternativ als Wasserhaushaltsschicht mit bodenkundlichen Auslegungen konzipiert.

In 2014 wurde eine Überplanung beauftragt, die eine Oberflächen­abdichtung auf Basis der DepV und der BQS ohne die Verwendung von Aushubmassen beinhaltet. Die Planung der Oberflächenabdichtung ist nunmehr als geosynthetische Kom­bi­nations­abdichtung mit geosynthetischer Tondichtungsbahn (GTD), Kunststoffdichtungsbahn (KDB), Drainagematte und einer 1,5 m Rekultivierungsschicht geplant. Die Oberflächenabdichtung umfasst die offenen Deponiebereiche mit ca. 9,5 ha Dichtungsflächen. Weitere landschaftliche Einbindungen durch Vorschüttungen sind nicht mehr vorgesehen. Die Ausführung der Baumaßnahmen erfolgt seit Anfang 2017.