SIG-HESSEN INGENIEURE

 
AKTUELLE PROJEKTE


Sportplatz Mittelfeldstraße Kassel

Auftraggeber:    
Magistrat der 
Stadt Kassel


Ausführung: 2019-2022  Bauvolumen: 850.000 €


In Kassel wird die Sportanlage „Mittelfeldstraße“ grundhaft saniert und neu geordnet. Die Anlage ist eine multikulturelle Begegnungsstätte der im Stadtteil lebenden Menschen aus 43 Nationalitäten. Als Sportstätte zweier Vereine und drei Schulen sowie freier Nutzer stehen hier zukünftig verschiedenste sportliche Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die SIG-Hessen Ingenieure wurden dazu mit der Planung und Bauleitung beauftragt.  

Im Zuge der Umgestaltung der Sportanlage wird das Naturrasengroßspielfeld grundsaniert und entgegen der Wohnbebauung ca. 35 m nach Norden verschoben. Auf der frei gewordenen Fläche werden ein Kunststoffrasenfeld sowie ein Kunststofffeld errichtet. Ergänzt wird dies mit einer LED-Trainingsbeleuchtungsanlage als 4-Mast-Anlage mit einer Lichtpunkthöhe von 14,50 m. Die Fläche des ehemaligen, maroden Kleinspielfeldes wird später z. B. als Vorplatz, Boule und Calisthenics Angebotsfläche vorgesehen und umgestaltet.

So entsteht im Kasseler Stadtteil Rothenditmold eine neue Sportanlage mit einem DIN-gerechten Naturrasenspielfeld, einem Kunstrasenkleinfeld als Jugend- und Trainingsspielfeld und verschiedener weiterer Sport- und Bewegungsflächen.

Die Fertigstellung durch die mit den Bauarbeiten beauftragte Firma Klei aus Baunatal ist im Mai 2022 vorgesehen.


Marschwegstadion Oldenburg

Auftraggeber:    
Magistrat der
Stadt Oldenburg

Ausführung: 2019
Bauvolumen: 600.000 €


Die SIG Hessen Ingenieure haben das Spielfeld im Oldenburger Marschwegstadion grundsaniert – ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der anspruchsvollen Entwässerung.

Das Naturrasenspielfeld des Marschwegstadions, Heimat des VfB Oldenburg, wurde dabei ausgetauscht und die Entwässerung des Spielfelds komplett neu aufgebaut. Besondere Herausforderungen waren dabei zum einen der hohe Grundwasserstand unter dem städtischen Stadion, zum anderen die unterliegende Altlast. Rechtliche Vorgabe war, dass keine Niederschlags- oder Drainagewässer die Altablagerung penetrieren dürfen.

Des Weiteren war der Baugrund entsprechend instabil. Zur Homogenisierung und Verbesserung der Tragfähigkeit wurde deshalb ein vorgespanntes Geogitter verlegt, auf dem dann der DIN-konforme Aufbau des neuen Rasens erfolgte.

Die Draingräben wurden mit PE-Folie wasserdicht erstellt und an eine bereits vorhandene Rigole angeschlossen, die die Ingenieure von SIG-Hessen im Zuge der Laufbahnstabilisierung und deren Neuaufbau bereits einige Jahre zuvor geplant hatten.

Aufgrund des Zeitdrucks bei der Wiederinbetriebnahme des Stadions wurde der Rasen nicht angesät, sondern mit Dicksode ausgelegt. Während der erdeingreifenden Arbeiten wurde der Baubetrieb als sogenannte „Schwarz-Weiß-Baustelle“ betrieben, um Arbeiter vor Kontaminationen zu schützen. Aushubmaterialien wurden entsprechend ihrer Belastung getrennt und tagwassergeschützt gelagert und transportiert.


Sportplatz am Homberger Stellberg

Auftraggeber:    
Magistrat der
Stadt Homberg (Efze)

Ausführung: 2019-2022
Bauvolumen: 1,25 Mio. €


„Es wird grün“ sagt Jobst Walter von den SIG-Hessen Ingenieuren bei der Projektvorstellung im Juli 2021. Der neue Kunstrasenplatz am Stellberg in Homberg (Efze) wurde in einer Bauzeit von Juli bis Dezember 2021 weitestgehend fertiggestellt. Neben dem neuen Belag erhält die Anlage im Böschungsbereich eine Tribüne für etwa 150 Besucher. Dazu kommt eine 6-mastige LED-Beleuchtungsanlage die das Training auch im Herbst und Winter ermöglicht. Ergänzt wird die Anlage um eine Bewässerungsanlage, diese verbessert das Ballrollverhalten und sorgt im Sommer Verdunstungskälte und somit für Abkühlung. Die Technik und die Sportgeräte wird in Garagen untergebracht. Die Gesamtfertigstellung wird im Frühjahr 2022 erwartet.

Mehr als zehn Mannschaften trainieren jede Woche auf dem Platz, was zu Nutzungszeiten von mehr als 25 Stunden in der Woche in der Zeit vor Corona Betrieb führte. Um allen ein Training zu ermöglichen, stehen nun neben dem Großfeld zwei Jugendfelder zur Verfügung, wodurch eine Nutzung durch mehrere Mannschaften erleichtert wird. Der Kunstrasenplatz in Homberg sollte möglichst umweltschonend gebaut werden, so wird auf dem Platz kein Gummigranulat verwendet. Die Flutlichtanlage wurde mit LED-Technik ausgestattet, die über eine Einzelschaltung verfügt. Das Feld kann so am Bedarf orientiert beleuchtet werden. Die Lichtfarbe als warmes, insektenfreundliches Licht gewählt.


Frankfurt am Main, Sportplatz Niedwiesenstraße

Auftraggeber:    
Magistrat der
Stadt Frankfurt am Main
Sport- und Grünflächenamt

Ausführung: 2020-2021
Bauvolumen: 1,9 Mio. €


Der Kunstrasenplatz der TSG 51 in der Frankfurter Niedwiesenstraße ist der Jubiläums-Kunstrasenplatz für den Sportdezernent Markus Frank (CDU). Es ist die 50. Einweihung eines Kunstrasenplatzes für Herrn Frank. Als "ein echtes Schmuckstück" bezeichnete Markus Frank die neue Sportanlage. Dafür wurden rund 2 Mio Euro investiert.

Nichts mehr erinnert an den alten Rasen- und Tennenplatz, der nach Regen stets unter Wasser stand. Fußballspiele wurden dort zur Schlammschlacht, das Wasser an den Wegen zwischen den Plätzen floss nicht mehr richtig ab, wie Vereinsmitglieder mitteilten.

Die alten Plätze sind einem Groß- und einem Kleinspielfeld mit Kunstrasen gewichen. Zudem gibt es zwei Minispielfelder, in denen gekickt werden kann. Zuwegungen und der Platz vor dem Vereinsheim sind neu gepflastert. Auf der neuen Anlage wurde die Spielfeldanordnung der Nachbarschaft angepasst und völlig neu konzipiert. Das neue Kunstrasenspielfeld wurde um 90 Grad gegenüber der alten Rasenfläche gedreht. Daran schließen das Kleinspielfeld und die Käfige an. Mit dem Neubau wurde eine neue moderne LED-Flutlichtanlage erstellt.

Die Planung und Bauüberwachung wurde den SIG-Hessen Ingenieuren übertragen. Nach der Planungs- und Genehmigungsphase wurde die bautechnische Umsetzung der Planung in 2021 vorgenommen.


Bad Hersfeld, Sportstadion an der Oberau

Auftraggeber:    
Magistrat der
Stadt Bad Hersfeld

Ausführung: 2019-2022
Bauvolumen: 1,42 Mio. €


Nach dem Abriss des alten Vereinsheims und der Runderneuerung des Stadions an der Oberau in Bad Hersfeld zum Hessentag 2019 wird nun neben der „Hessen-Eiche“ der bereits zur Stadionsanierung mit geplante Bau des Kunstrasenplatzes realisiert.

Die Sanierung des Stadionbereiches mit dem Neubau von Tribüne und Sportlerheim mit Umfeld erfolgte als Hessentagsprojekt in 2018/19 nach der Planung der Baufrösche Kassel und der SIG-Hessen Ingenieure.

Der Neubau des B-Platzes, der zu einem Kunstrasen umgebaut werden soll, wurde in 2021 begonnen. Der B-Platz wird nun von Natur- zu Kunstrasen mit einer Sandfüllung umgebaut. Mit dem Platzneubau wird auch die Erneuerung der Drainagen und Ballfangzäune sowie die Umfeldgestaltung erfolgen.

Die Neuverkabelung für das Flutlicht sowie Austausch der Fluter auf den bestehenden Masten werden dann eine zeitlich uneingeschränkte Nutzbarkeit des Platzes ermöglichen. Der Kunstrasen neuester Generation wird auf ca. 5.900m² verlegt und mit ca. 150 t Sand gefüllt.

Mit der Planung und Bauleitung wurden die SIG-Hessen Ingenieure betraut, die Bauarbeiten werden von der Fa. Schmitt aus Langgöns ausgeführt.  Die Inbetriebnahme des Kunstrasengroßfeldes ist für Mai 2022 geplant.


K+S Minerals and Agriculture GmbH Hydraulische Trennung

Auftraggeber:    
K+S Minerals and
Agriculture GmbH

Ausführung: 2018-2025
Bauvolumen: 14 Mio. €



Die K+S Minerals and Agriculture GmbH, Werk Werra, betreibt am Standort Hattorf die Gewinnung und Aufbereitung von Kalirohsalzen. Die im Zuge der Produktion anfallenden Rückstandsalze werden auf einer Rückstandshalde aufgehaldet. Die K+S stellte in 2017 nach Aufforderung der Behörde ein erweitertes Konzept vor, das die hydraulische Trennung zwischen den neuen Beschüttungsbereichen und der ESTA-Halde beinhaltet. Eine Aufbringung der hydraulischen Trennung im Grenzbereich zwischen der Rückstandshalde und Haldenerweiterung führt zur Vermeidung von Sickerwassereinträgen der Haldenerweiterung in die bestehende Rückstandshalde. Im Zuge der Baumaßnahme sind  in der ersten und zweiten Berme rund 11.000 m³ Rückstandssalz zu transportieren und einzubauen. Für die hydraulische Trennung müssen 36.000 m² Kunststoffdichtungsbahn KDB auf der haldenangelehnten Vorschüttung verlegt und verschweißt werden. Die Verfüllung des Arbeitsraumes unmittelbar vor den Bermen benötigt rund 40.000 m³ Rückstandsalz. Die SIG-Hessen Ingenieure wurden von der K+S beauftragt, das Konzept der hydraulischen Trennung zur Ergänzung des Rahmenbetriebsplans (RBP) weiter zu beplanen sowie für einen Sonderbetriebsplan (SBP) detailliert auszuarbeiten. In der Vorplanung wurden Varianten konzipiert und bezüglich ihrer Systemanforderungen bewertet. Diese Varianten beschreiben offene Systeme sowie eine vollständige hydraulische Trennung durch den Einsatz verschweißter Kunststoffdichtungsbahnen (KDB).


K+S Minerals and Agriculture GmbH Deponie Oberflächenabdichtung

Auftraggeber:
K+S Minerals and
Agriculture GmbH

Ausführung: 2009-2018


Die Abfallentsorgungsanlage im Werk Hattorf wurde von der K+S KALI GmbH bis zum Ende 2007 betrieben, im Rahmen der Deponieverordnung wurde dann ein Antrag auf Stilllegung beim RP Kassel eingereicht.

Dazu wurden im ersten Schritt Untersuchungen zum Deponiekörper, zum Untergrund und zum Grundwasser nach einem Erkundungskonzept durch ein Baugrundinstitut durchgeführt, um alle erforderlichen Kenntnisse, die zur Abschlussplanung benötigt werden, zu bestimmen. Durch die SIG-Hessen Ingenieure wurden die Ingenieurleistungen bis zum Abschluss der Deponie bearbeitet.

Für die Planung der Oberflächenabdichtung der Abfallanlage ergab sich die Notwendigkeit für eine differenzierte Betrachtung unter Berücksichtigung der Standortcharakteristika. So sind in einem der ersten Schritte die möglichen Lösungsansätze herausgearbeitet und in einer Variantenbetrachtung bewertet worden. Die Variantenbetrachtung ist die Grundlage für die Entscheidung der K+S KALI GmbH über die zu planende Maßnahme. Hier sind auch die betrieblichen Belange, insbesondere einer Zwischenabdichtung, die technischen Notwendigkeiten und technischen Möglichkeiten, aber auch die Forderungen der Genehmigungsbehörden mit einzubeziehen. Daneben wurden die Unterlagen für eine UVP-Vorprüfung erarbeitet. Die Oberflächenabdichtung wurde als Kombinationsabdichtung gemäß Deponieklasse II mit GTD, KDB, GDE und Rekultivierungsschicht erstellt.


K+S Minerals and Agriculture GmbH Basisabdichtung Standort Hattorf

Auftraggeber:
K+S Minerals and Agriculture GmbH

Ausführung: seit 2019
Bauvolumen: 4 Mio. €



Die K+S Minerals and Agriculture GmbH, Werk Werra, Standort Hattorf (K+S) betreibt die Gewinnung und Aufbereitung von Kalirohsalzen. Die im Zuge der Produktion anfallenden Rückstandsalze werden auf einer Rückstandshalde aufgehaldet. Die K+S beauftragte die SIG-Hessen Ingenieure mit der Planung der Baufelder BA4-5 und den dazugehörigen Qualitätsmanagementplan. Die SIG-Hessen Ingenieure beplanten das Urgelände, die Auf- und Abtragsflächen, Entwässerung, Rohrverbindungen und digitale Geländemodelle, um Urgelände nach Rodung Erstellung Erdplanum DGM Erstellung Lageplan Erdplanum 3D Modell die Bestimmungen aus dem Rahmenbetriebsplans (RBP) zur Erweiterung der Rückstandshalde umzusetzen. Abweichende Bestimmungen sind in einem Sonderbetriebsplan (SBP) detailliert auszuarbeiten.


Sportpark Mitte Datteln

Auftraggeber:
Stadt Datteln

Ausführung: 2018-2020
Bauvolumen: 2,5 Mio. €


Die Stadt Datteln baute auf einer Grundfläche von ca. 70.000 m2 die Neuanlage eines gestalterisch und städtebaulich hochwertigen, nachhaltigen Sport- und Freizeitparks in zwei Teilbereichen, mit Anlagen für den Vereins- und Schulsport bzw. für den Freizeit- und Breitensport.

Im Rahmen des Projektes „Sportpark Mitte“ wurde eine bestehende Sportanlage, Typ C, in Tennenbauweise in eine neue Kunststofflaufbahn mit innen liegenden Kunststoffrasengroßfeld umgebaut. Zusätzlich wurde ein Trainingsfeld, ebenfalls in Kunstrasen, erstellt. Großzügige Wege- und Platzflächen gliedern und organisieren die Flächen des Teilbereiches 1.

Das neue Vereinsgebäude wurde unter der Regie der Stadt Datteln erstellt.

Der Teilbereich 2 ist schwerpunktmäßig dem Breitensport und freien Nutzergruppen gewidmet. Hier finden sich Trendsportarten wie „Pumptrack“, Rollkunstlaufflächen, Beachvolleyball, Seil- und Klettergärten und auch Spielbereiche für Kinder in einer offenen und großzügigen Parklandschaft wieder. Die Planung dieses Bereiches erfolgt durch foundation 5+ Landschaftsplaner, Kassel.



Deponie Kirschenplantage Oberflächenabdichtung Sektor I

Auftraggeber:
Abfall­ent­sorgung
Kreis Kassel

Bearbeitungszeitraum: seit 2017


Die Abfallentsorgung Kreis Kassel, Eigenbetrieb der entsorgungspflichtigen Gebietskörperschaft Landkreis Kassel, betreibt die Kreisabfalldeponie Kirschenplantage in Hofgeismar für die Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Abfällen der Deponieklasse 2. Die Deponie ist gegenwärtig in Betrieb und wird weiter ausgebaut. Die vorhandenen Deponieabschnitte sind mit einer Basisabdichtung entsprechend den zum Bauzeitpunkt gültigen Vorgaben versehen.

Im Bereich der Altdeponie wurde bereits eine endgültige Oberflächenabdichtung aufgebaut. Die Erweiterungsfläche der Sektoren I-III sind mit einer temporären Oberflächenabdichtung versehen, die nun durch eine qualifizierte Oberflächenabdichtung gemäß DeponieVerordnung ergänzt werden soll. Die bautechnische Umsetzung des 1. BA der Baumaßnahme ist ab 2021 geplant.

Das Oberflächenabdichtungssystem besteht von oben nach unten aus:

  • Rekultivierungsschicht aus 1,60 m Unterboden und 40 cm Oberboden
  • Kunststoffdrainelement (KDE) mit BAM-Zulassung
  • Kunststoffdichtungsbahn (KDB) beidseitig strukturiert, mit BAM-Zulassung
  • geosynthetische Tondichtungsbahn (GTD)
  • Gasdrainage- und Ausgleichsschicht (50 cm als Auflagerschicht)

 

Deponie Kirschenplantage Basisabdichtung

Auftraggeber:
Abfall­entsorgung
Kreis Kassel

Leistungsart: Ingenieurleistungen 
Lph. 1-2,
Deponieklasse 2, Asphaltbasisabdichtung

Ausführung: seit 2016


Die Abfallentsorgung Kreis Kassel, Eigenbetrieb des Landkreises Kassel, betreibt die Kreisabfalldeponie Kirschenplantage in Hofgeismar für die entsorgungspflichtige Gebietskörperschaft Landkreis Kassel. Der Deponiestandort ist zuletzt 1999 im Sektor III.2/IV.2 mit einem Deponieasphaltabdichtungssystem (Kombiabdichtung) mit geotechnischer Barriere  auf 2,8 ha erweitert worden. Aufgrund des bestehenden Verfüllstandes der Deponie soll nun eine Erweiterung durch den weiteren Ausbau einer Basisabdichtung vorgenommen werden.

Die SIG-HESSEN Ingenieure, Prof. Steffen, Hütteroth & Schröder GmbH wurde mit der ingenieurtechnischen Planung der Erweiterung des Basisabdichtungssystems der Deponie Kirschenplantage in den Ablagerungssektoren V.1/VI.1, dabei der Grundlagenermittlung und der Vorplanung, beauftragt.

Grundlage der weiteren Planung für den vorgesehenen Ausbau der Sektoren V.1 und VI.1 ist die Deponieverordnung in Verbindung mit den Bundeseinheitlichen Qualitätsstandards der LAGA ad-hoc-AG Deponietechnische Vollzugsfragen.

Das Abdichtungssystem ist als Asphaltabdichtung auf die in den BQS nun neu gestellten Anforderungen anzupassen. Der Ausbau ist auf ca. 2,5 ha vorgesehen, die Anbindung der Basisabdichtung der neuen Ablagerungssektoren an die bestehende Asphaltbasisabdichtung ist eine wesentliche Randbedingung der zu betrachtenden Varianten.


Modernisierung des Bildungszentrums Kassel

Auftraggeber:
Hand­werks­kammer Kassel

Ausführung: 2013-2018


Zur Förderung der Innovationskraft und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch ein modernes, qualitätsorientiertes berufliches Aus- und Weiterbildungs­angebot beabsichtigt die Hand­werks­kam­mer Kassel (HWK Kassel) auf einem ca. 30.000 m² großem Areal das BZ Kassel zu modernisieren.   

Der gesamte Bereich der Bildungsstätte soll durch eine größere Freifläche, unter anderem zur Außenbewirtschaftung für Casino und Internat sowie durch den neuen Innenhof als sogenannter Handwerkerhof neu geordnet werden. Sie bilden den zentralen Aufenthaltsbereich innerhalb der umliegenden Bildungs­komplexe. Neben rein funktionalen Anforderungen sind in Verbindung mit entsprechenden Möblierungen attraktive Gestaltungen durch Planungskreativität gefordert und realisierbar. Hierzu zählen unter anderem „Außenschulungs- und Aufenthalts­bereiche“ eine attraktive und standortgerechte Vegetationsausstattung und ein nachhaltiger Umgang mit Niederschlagswasser.

Die Handwerkskammer Kassel hat die Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 2 - 9 an die SIG-Hessen Ingenieure beauftragt.


Baugebiet „Vor dem Osterholz“

Auftraggeber:
Stadt Kassel,
Straßen­ver­kehrs–
und Tief­bau­amt

Dauer: 2013-2022
Ausführung: 2014-2018


Im Rahmen des Baugebietes „Vor dem Osterholz“ in Kassel-Bettenhausen sollen auf der Grundlage des Grünord­nungsplanes zum Bebauungsplan Nr. VII/7B zwei Lärmschutzwälle erstellt werden. Die Lärmschutzwälle sollen das Baugebiet vor Lärmimmissionen aus südlicher (Dresdener Straße) und östlicher Richtung (BAB 7) abschirmen.

Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt beauftragte im Namen der Stadt Kassel die SIG-Hessen Ingenieure mit der Durchführung der Planungsleistungen für die Lärmschut­zwälle in diesem Gebiet. Die Ingenieurleistungen zur Errichtung der beiden Lärmschutzwälle inkl. Bepflanzung zzgl. Freiflächenplanung basieren auf Grundlage der HOAI 2013.

Die geotechnischen Fragestellungen wie Baugrund, Einbau­konzept und Standsicherheit wurden ebenfalls durch die SIG-Hessen Ingenieure bewertet.

Hauptteil der Ingenieurleistung ist im Wesentlichen die Planung und Überwachung der Herstellung der Lärmschutzwälle Süd und Ost inkl. Bepflanzung/ Begrünung unter Berücksichtigung des Grünordnungs­planes. Um die gem. Schallgutachten notwendige Lärmminderung zu erreichen, soll der Lärmschutzwall Süd eine Höhe von 6 m, der Lärmschutz-wall Ost von 7,50 m erhalten.

Darüber hinaus soll am Lärmschutzwall Süd ein naturnaher Kinderspielplatz geplant und hergestellt werden.


Deponie „Am Breitenberg“, Weidenhausen, Oberflächenabdichtung

Auftraggeber:
Werra–Meißner-Kreis, Eschwege

Dauer: 2014-2019


Die Deponie „Am Breitenberg“ des Werra-Meißner-Kreises ist eine Abfallentsor­gungs­anlage für Hausmüll, Deponieklasse 2. Die Genehmigungs­planung sah den Ausbau der Deponie in 5 Deponie­abschnitten auf einer Gesamtfläche von ca. 20 ha neben dem Altteil mit ca. 8,5 ha vor. Nach der Novellierung des Abfallrechts wurde die Einlagerung von unvorbehandeltem Hausmüll zum 30.05.2005 eingestellt. Die Deponie wurde in den Erweiterungs­abschnitten I und II mit Altteilüberlagerung auf einer Gesamt­fläche von ca. 7 ha bewirtschaftet.

Nach einer Planung zum Abschluss der Deponie unter Verwendung von Aushubmassen aus dem Autobahnbau A44 in einer Größenordnung bis 800.000 m³ sollte die Deponie an das umgebende Landschaftsbild angepasst werden. Die Oberflächenabdichtung war alternativ als Wasserhaushalts-schicht mit bodenkundlichen Auslegungen konzipiert.

In 2014 wurde eine Überplanung beauftragt, die eine Oberflächen­abdichtung auf Basis der DepV und der BQS ohne die Verwendung von Aushubmassen beinhaltet. Die Planung der Oberflächenabdichtung ist nunmehr als geosynthetische Kom­bi­nations­abdichtung mit geosynthetischer Tondichtungs-bahn (GTD), Kunststoffdichtungsbahn (KDB), Drainagematte und einer 1,5 m Rekultivierungsschicht geplant. Die Oberflächenabdichtung umfasst die offenen Deponiebereiche mit ca. 9,5 ha Dichtungsflächen. Weitere landschaftliche Einbindungen durch Vorschüttungen sind nicht mehr vorgesehen. Die Ausführung der Baumaßnahmen erfolgt seit Anfang 2017.